April, April, der obligatorische Gag am ersten? Nein, nein, ich wollte Cleo ganz normal beim Knabbern knipsen und hatte wohl an irgendeiner Einstellung rumgespielt. Oder die Sony ist kaputt. Wie auch immer - mal ´ne andere Sicht auf die Dinge ...
Nun ist ja wieder Brut- und Setzzeit, schön. Und was machen Hunde in dieser Zeit? Besser gesagt, was tun die Besitzer? Wir regeln das auf unsere Weise, verantwortlich den Wildtieren gegenüber und auch der angemessenen Haltung eines Hundes gegenüber, und der braucht Freilauf, und das klappt bei uns.
Ostersonntag bei Eske und den Aligsern verbracht, gut gegessen, gut geredet, gut gewandert. Cleo ist ja immer noch auf gemeinsamen Gängen mit Eske schnell hochgedreht. Ist schon besser geworden, aber heute kamen häufige Vorstöße in den Wald links und rechts des Weges hinzu. Für Eindämmungsversuche zeigte sich Cleo wenig aufgeschlossen. Als dann noch eine gewisse Kommandoresistenz von der Lage Besitz ergriff, erschien mir etwas "Arbeit am Hund" notwendig. Das störte die Osterharmonie ein wenig und wird die anderen genervt haben, aber ich hab nun mal den seltsamen Anspruch von meinem Hund "immer" ernstgenommen zu werden, nicht nur manchmal. Hat auch was gebracht, Cleo versteht das ...
Cleo links, Eske rechts.
Esi macht ´ne lange Nase.
Cleo kaspert mit Ulrike.
Cleo auf der Gastmatte ...
Who is who?
Offtopic:
Freitag, 06. April 2018 Stadt Hannover räumt Fehler ein Todeshund Chico wird eingeschläfert
"Nach der tödlichen Hundeattacke in Hannover gibt die Stadt zu, Fehler gemacht zu haben: Der Hund Chico, der seine beiden Besitzer am Dienstag in Hannover totgebissen hat, ist den Behörden bereits 2011 aufgefallen. Nach einem Hinweis des Amtsgerichtes hätte das Tier damals begutachtet werden müssen, was aber unterblieben sei, teilte die Stadt mit. Nach jetzigen Erkenntnissen hätte eine Begutachtung dazu geführt, dass dem Besitzer die Haltung des Tieres verboten worden wäre. Die genauen Umstände für dieses Versäumnis und mögliche Konsequenzen würden derzeit untersucht. Einzelheiten will die Stadt am Montag bekanntgeben." (Quelle: ntv, hier der komplette Artikel, klick)
Sonntag,20 Grade, pralle Sonne, blauster Himmel, drei Stunden am Wümme-Südarm langgewackelt, viel Vogelgesang, kaum Menschen - wunderbar!
Und ... angebadet, WOW, wird langsam gesteigert, richtig warm ist das Wasser ja noch nicht.
Das Wichtigste zum Schluß, hahaha, das Lindenlaub Café hat die Kugel auf einen Euro zehn raufgeschoben .
Dafür gibt´s Eis in Weltmeisterqualität!
Hab seit ´ner halben Stunde versucht mich über "Swissidogs" schlau zu machen. Ich weiß noch nicht, was davon zu halten ist.
Aber die Tore für unseriöse Züchter bzw. Hundehändler werden da wohl weit geöffnet. Was soll´s, Cleo ist gesund, wir auch,
Sonntag, die Aligser are on the road, Neu-Helgoland wartet auf uns, leicht schauerliches Wetter, na und ...
Pour Heiner, mon ami. Witzigerweise hörte der Regen in dem Moment auf, als wir die Autos geparkt hatten. Dann drei Stunden durch die Hammeniederung gegangen. Eske findet schnell ihren Wandermodus, Cleo bleibt etwas aufgedreht, d.h. sie umrundet die Gruppe andauernd, macht die Strecke mindestens zweimal. Trotzdem war´s ein erfreulich entspannter Gang. Einmal verlockte ein Fasan am anderen Ufer Cleo zu einer Grabenüberquerung, hin und zurück, schütteln, weiter.
Gemeinsames Abgetrocknetwerden, dann ab nach Fischerhude ins Lindenlaub Café zu Milchkaffee, Eis und Apfelstrudel.
Wenn der Sommer nicht mehr weit ist und der Himmel violett, weiß ich, dass das meine Zeit ist, weil die Welt dann wieder weit ist, satt und ungeheuer fett. (Konstantin Wecker) Heute war´s warm, so 23 Grade, Sonne, Himmel, freier Tag. Am frühen Vormittag anner Hamme gewesen, am späten Nachmittag anner Badestelle Kuhgrabenweg. Wie ein abstürzendes Wasserflugzeug ist Cleo in die Fluten geflutet, äh, gesprungen, reingedonnert, macht ihr sofort wieder allergrößten Spaß! Dann ham wir uns noch ´ne Flasche gekauft, eine für Cleowasser zum Mitnehmen, lange nach gesucht, schön siehtse aus (das Auge trinkt schließlich mit), gut verarbeitet, kein Chemieduft, leicht isse und an den Gürtel kann ich sie mir klemmen, empfehlenswert, und ein halber Liter reicht für normale Gänge locker. Aus der hohlen Hand saufen ist für Hunde auch kein Problem.
Seit der letzten Läufigkeit, ist also noch nicht lange her, hat der kleine dicke schwarze Hund ein paar neue Eigenheiten dazugenommen, z.B. bleibt sie abends auch dann noch in etwas wie auf diesem Foto auf dem Sofa liegen, wenn wir schon im Schlafzimmer nebenan mit der Nachtlektüre beschäftigt sind. "Wo bleibt die wieder?", "Keine Ahnung, ich ruf sie mal: Cleo? Cleooo, komm rüber!", und tatsächlich kommt dann unser Hund angetappst, bleibt vor dem Bett stehn, fragt mit den Augen, ob er noch kurz rauf darf, bei positivem Bescheid (also immer ...) ein kleiner Hüpfer, kurz einwühlen und gut, alle freun sich. Bevor das Licht ausgeht (sie spürt den Zeitpunkt genau) verläßt unser Hund wie von Zauberhand geschubst das Bett und geht in seine Schlafbox - die steht natürlich direkt daneben, wo denn sonst ... Guts Nächtle.
Formale
und situative Entscheidungskraft viel wichtiger als generelle Verbote Ein
generelles und konsequent durchgesetztes Verbot mag in der
Hundeerziehung bei schwierigen Hunden nach Einzelfallprüfung
unerlässlich sein. Bei Hunden mit unauffälligen
Verhaltensweisen sollte man, von individuell zu bestimmenden Ausnahmen
abgesehen, darauf besser verzichten. Nicht nur wir haben ein Recht
auf Lebensqualität, unsere vierbeinigen Sozialpartner haben es auch.
Viel wichtiger als pauschale Verbote ist eine
formale Entscheidungskraft, die allerdings in bestimmten Situationen
dann auch funktionieren muss. So muss es schon selbstverständlich
sein, dass der Vierbeiner den Platz auf dem Sofa verlässt, wenn er
dazu aufgefordert wird. Sobald ein
sogenanntes formales Dominanzverhältnis zwischen Mensch und Hund
besteht, sind vergleichsweise wenig Regeln notwendig, denn dann ist
der Mensch auch in der Lage, ohne große Anstrengungen oder gar
Handgreiflichkeiten auf jedes denkbare Verhalten seines Vierbeiners
in gewünschter Weise Einfluss zu nehmen.
Thomas
Baumann, Juli 2014
An Bord der Titanic
sollen sich neun bis zwölf Hunde befunden haben, einige standen
namentlich auf der Passagierliste. Die Hunde wurden von Pagen auf dem
Deck ausgeführt, nur die kleineren durften mit in die Kabinen, die
größeren kamen in Zwinger.
Drei Hunde überlebten den
Untergang, gerettet in den Mänteln oder in Handtücher gewickelt.
Natürlich waren es kleine Hunde, zwei Zwergspitze und ein Pekinese,
so wird berichtet.
Einer Dame wurde die
Mitnahme ihres Hundes (ein Broholmer) ins Rettungsboot verweigert.
Sie verzichtete auf den rettenden Platz, blieb bei ihrem Hund. Tage
später wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden mit einem großen
Hund in den erfrorenen Armen.
(Quelle: DOGS,
Märzausgabe 2018)
Als ich den Artikel
gelesen hatte kam mir dieser Journalist Michael Holzach wieder
in den Sinn. 1980 holte sich Holzach einen Hund aus dem Tierheim,
nannte ihn „Feldmann“ und machte sich ohne einen Pfennig in der
Tasche auf den Weg durch Deutschland. Die gemachten Erfahrungen
beschrieb er in seinem Buch „Deutschland umsonst“. Das
Buch wurde ein Erfolg, Holzach bekannt. Teile seines Buches wurden
1983 verfilmt.
Auf einem Gang mit
Feldmann rutschte der Hund am steilen Ufer der Emscher ins
Wasser, Holzach sprang hinterher und ertrank, er war 36 Jahre alt.
Feldmann überlebte.
Ich werde nicht der
einzige sein, der sich schon mal die Frage gestellt hat, wie weit er
wohl gehen würde um das Leben seines Hund zu retten. Ich denke, ich
würde weit gehen ...
Offtopic: Ich bin ja nicht der Typ, der sich schnell in die Hosen scheißt, nö. Aber nun hab ich mich doch mal ein halbes Stündchen hingesetzt und mich über den unumgänglichen Kram wie Impressum und Datenschutzverordnung der neuen EU-Richtlinie informiert. Ist gar nicht so schlimm wie auf den ersten Blick erwartet.
Hier nun meine Favoriten um im Großenganzen zu wissen, worum´s geht, und wie man das Notwendige auf seinen Blog kriegt: Allgemeines Impressum Datenschutzverordnung Cookiehinweis Viele schließen ja wohl aus Verzweiflung und der Angst "abgemahnt" (???) zu werden ihre Blogs. Das wollte ich nun nicht, hab mein Bestes in Sachen EU-Richtlinie gegeben, der Rest liegt in Gottes Hand, AMEN.
Dieses Foto ist vom letzten Jahr, aber aktuell wird gebrütet (im Kasten auf unserem Balkon). Und bald fliegen sie wieder im Minutentakt, das Ehepaar Blaumeise, und füttern und füttern und füttern ...
Der Deutsche Tierschutzbund (und auch
der Bremer Tierschutzverein) plädieren angesichts der neueren
Beißattacken für einen bundesweiten Hundeführerschein für alle
Halter. Die Bremer Innenbehörde hält sich da zurück und will
weiter an der „Liste der gefährlichen Hunde“ festhalten.
Was soll man nun denken? Ich versuche, hier Wunsch und Wirklichkeit getrennt zu betrachten. Der Wunsch, man
läßt alle Halter den „Führerschein“ machen, dann sind sie
informiert, kompetent im Umgang und alles wird gut. Jaja. Die
Wirklichkeit zwickt einen schon, wenn man die Regelung der Ausnahmen
andenkt. Die Oma mit ihrem Zwegpudel, der langjährige, erfahrene
Halter usw., dabei will ich mir den bürokratischen Aufwand, die
Überprüfung, die Kontrolle jetzt mal nicht weiter durch den Kopf
gehen lassen.
Erinnere ich mich an eine Doktorarbeit
(könnte ich wiederfinden, hab ich irgendwo abgespeichert) eines
angehenden Tierarztes (oder war´s eine Tierärztin?) über eben
dieses Thema, ist auch schon einige Jahre her, dann stand da zu
lesen, dass rund 40% der ernsthaft auffällig gewordenen Hunde mit
ihren Haltern aktive Mitglieder in Hundevereinen und Hundeschulen
waren. Nur mal so erwähnt.
Hundehalter mit bestandener
Führerscheinprüfung sind nicht kompetenter als Millionen
Autofahrer, die schließlich auch einen Füherschein gemacht haben.
Was sagt denn so ein Scheinchen letztlich schon aus? Und Autos sind
im Gegensatz zu Hunden blecherne Maschinen, berechenbar, emotionslos,
ohne Affekte, ohne Stimmungen ...
Ich halte die ganze Sache zwar für
nicht schlecht, denn man kann nie genug wissen über den Umgang mit
Hunden, klar. Aber wird dieser kostenpflichtige Aufwand tatsächlich
die Sicherheit und das artgerechte Leben der Hunde bringen, was man sich wünscht? Da kann man zweifeln, sehr zweifeln!
Und hier die schnellsten Junkies der Welt, ich weiß wieder mal nicht, was ich davon halten soll ...
Mit
den an sich unverfänglichen Worten: „Den müsst ihr unbedingt mal
probier´n“ schenkte uns Heiner büschen Rettich aus dem eigenen
Garten. Danke. Meine Frau verarbeitete die Knolle, kreierte eine Art
Kräuterbutter, machte zwei Stullen und die nahm ich mit
zur Arbeit. Irgendwann bekam ich Appetit, biß kräftig ab und begann
zu kauen. Nach vielleicht drei Sekunden stockte der Atem, denn die
ätherische Rettichschärfe stieg auf die fürchterlichste Weise in
die Nase, durchflutete dann die Nebenhöhlen um unter Tränen den
vorderen Stirnlappen zu malträtieren. Wie ein mikroskopisch kleines
spätantikes Heer aus zu allem entschlossener Spartiaken schwärmte
sie, die Schärfe, weiter über das Schädeldach aus, tropfte wie
siedendes Öl am Hinterkopf ab und erklomm einen neuen Gipfel der
Qual genau dort, wo der Kopf auf dem ersten Halswirbel ballanciert.
Endlich, endlich erreichte der teuflische Rettich die verkrampfte
Nackenmuskulatur und ließ langsam an Intensität nach. Was soll ich
sagen? Lecker war´s, saulecker ...
Sonntag. Gang durch die Stadt gemacht, auch zu Übungszwecken (Cleo fährt ja nun zügig hoch in bestimmten Situationen, und da arbeiten wir noch am ebenso zügigen Wiederrunterfahren, wir machen Fortschritte, bin mit uns beiden heute sehr zufrieden). An der Weser/Schlachte lang, über´n Kajenmarkt, die teuere Teerhofbrücke langgewackelt, weiter zur nächsten großen Brücke und auf dem Marktplatz nach dem Rechten gekuckt, auf dem Domshof ein Foto gemacht, den teilgesperrten Wall ausgenutzt und durch die Wallanlagen zurück. War für die 24 Grad zu warm bekleidet, naja ...
Die Zucchinisetzlinge kommen über Nacht noch ins Warme.
Cleo mit Aussicht ...
Selbstportrait mit doppeltem Entlebucher . Ja geh, ein Selfi, hahaha!
Nein, nein, wir sind in Bremen 2018 ...
Und dann noch ´ne Attraktion vor´m Rathaus: Seifenblasen, huiii ...
Tiefe Stille herrscht im Wasser, ohne Regung ruht das Meer ... Naja, es ist der Unisee morgens gegen 9, immerhin!
Vom Eise befreit? Nö, nicht ganz, Goethe´s Osterspaziergang muss noch etwas warten ...
Im 7. Jahrhundert v. Chr. schrieb der griechische Dichter Homer den Epos Die Odyssee. Es werden die Abenteuer des Königs Odysseus, seine Irrfahrten, seine Heimkehr und seine Rache geschildert. Und für mich verblüffend (aber auch wieder nicht) ist die sentimentale Szene zwischen Odysseus und seinem Hund.
Argos (griechischἌργος) ist im altgriechischen EposOdyssee von Homer der Jagdhund des Odysseus, der im Palast von Ithaka 20 Jahre lang auf seinen Herrn wartet. Bei Odysseus’ Rückkehr erkennt Argos ihn als Einziger. Er ist aber zu schwach, sich vom Misthaufen zu erheben, auf dem er, von Ungeziefer zerfressen, liegt, wedelt nur mit dem Schwanz, senkt die Ohren und stirbt darauf.
(Quelle: Wikipedia)
Spieglein, Spieglein, an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?
2. März
An der
Südflanke von Hochdruckgebiet HARTMUT mit Zentrum über Skandinavien
gelangt in einer östlichen Strömung nach wie vor trocken-kalte
Festlandsluft nach Norddeutschland und so stellt sich heute nochmal
freundliches und kaltes Spätwinterwetter in Bremen und Bremerhaven
ein. Die Ausläufer des Atlantiktiefs ULRIKE mit Kern westlich von
Cornwall erreichen uns am Wochenende in stark abgeschwächter Form.
In der Nacht
ist der Himmel überwiegend gering bewölkt oder sogar wolkenlos. Es
bleibt trocken. Die Temperatur geht auf -8 Grad in Horumersiel bis
-12 Grad in Worpswede zurück.
(Quelle; Buten in binnen)
ALARM!!! Unbekanntes Objekt in ungewissem Zustand. Besser erst mal melden. Ja, brave Cleo, gut aufgepasst. Ist nur ein toter Silberreiher, leider tot, wohl verhungert und erfroren.
(Aus dem Harenberg Kunstkalender 2018)
Langen Gang am Deich gemacht. War richtig kühl, aber schööön!
Auf dem Weg dorthin noch Gänse gesehen, einen ganzen Himmel voller Gänse ...
Vorher den Wochenend-Einkauf gemacht. Bei Bodes Seelachs erstanden und im Schaufenster einen Seeteufel gefunden. Seeteufel ist wirklich eine Delikatesse, ham wir vor Jahren mal bei Natusch in Bremerhaven gegessen. Bei dem heutigen Kilopreis ist Seeteufel allerdings eher als Wertanlage zu sehen ...
Sonntag, Aligse, langer Gang, Heiner krank, Quarkkuchen und ... die Ziegenlämmer besucht, dreie sind´s!
Als Geissen-Peter ... Holladihö!
Kaisernatron – das in
der Medizin vergessene Wundermittel
von Dr. Dirk Schrader
Zugegeben: Meine Oma oder
meine Oma ihre Tochter hat es mir nicht gezeigt – das Kaisernatron.
Es ist dieses merkwürdige Pulver in Tüten, welches man bei
Budnikowski oder anderen Drogeriemärkten sehr preiswert erstehen
kann. Irgendwann habe ich mir angewöhnt, eine Prise Kaisernatron in
den Kaffee oder auch Tee zu geben. Mann – der schmeckt wirklich
besser! Und abends putze ich mir mit einer Prise Kaisernatron im
Zahnputzbecher die Zähne: Es stimmt, was die Hersteller sagen, und
ich habe immer blitze-blanke Zähne und Karies sowieso nicht.
Seit einigen Jahren wenden
wir dieses Wundermittel mit unglaublichem Erfolg in der
Veterinärmedizin an: diese fiesen Ekzeme beim Hund, auch Hot Spots
genannt, werden mit Kaisernatron-Waschung schneller zur Abheilung
gebracht.
Überhaupt: jegliche Art
von Hautentzündungen bakteriellen, allergischen oder parasitären
Ursprungs lassen sich leichter beherrschen, und auf manche übliche
Medikamente kann man in sehr vielen Fällen verzichten.
Besonders beeindruckend
ist es, wenn man Hunden oder Katzen, die ständig zu Durchfällen
neigen, Kaisernatron eingibt. Sie sind weniger auffällig,
insbesondere dann nicht, wenn eines der Grundübel für Derartiges,
die Chemiegrütze in Tüten oder Dosen, nicht mehr verfüttert wird.
Wenn nämlich die Darmflora so richtig „im Eimer ist“, dann trägt
Kaisernatron dazu bei, dass sich eine gesunde Darmflora
wieder entwickeln kann – vorausgesetzt natürlich, man wendet
regelmäßig selbstgemachten Yoghurt an.
Die inzwischen nicht zu
widerlegende Wirksamkeit von Kaisernatron bei Gelenksentzündungen
ist eine Besonderheit. Logisch eigentlich: Wenn man durch seine
regelmäßige Eingabe über die Nahrung die sauren
Entzündungskaskaden behindert, greifen Arthrosemittel wie
Arthridonum H noch besser. Eine Kundin, die mit rheumatischer
Polyarthritis herumlaborierte, berichtet, dass Arthridonum H, welches
sie auch ihrem Hund gibt, bei ihr Wunder bewirkt, wenn sie zusätzlich
Kaisernatron einnimmt. Sie ist seit geraumer Zeit so gut wie
beschwerdefrei.
Wissen Sie, wie
schmerzhaft Polyarthritis sein kann?
Es gibt es noch unzählige
weitere Anwendungsbereiche. Darüber werden wir demnächst natürlich
auch hier berichten.
Ein
halbes Glas warmes Wasser plus 1 Messerspitze Kaisernatron,
Wundbereich mit getränktem Tupfer mehrfach vorsichtig abreiben. Dann
erst die verordnete Salbe zur Anwendung bringen.
Anwendung
wie oben. Regelmäßige Pflege der Zähne und des Zahnfleisches.
Arthritis/Arthrose
Vermeiden
Sie einen Fleischanteil von mehr als 20 Prozent in der Nahrung.
Beschränken Sie sich auf natürliche Ressourcen z.B. gekochte
Kartoffeln und Mischgemüse, Rindfleisch oder Geflügel. Geben Sie
einmal am Tag mehrere Prisen Kaiser Natron über das Futter und
vermischen Sie es. Ergänzende regelmäßige Anwendung von
Arthridonum H empfohlen. Achtung: im Gelenk dürfen sich keine
losgelösten Knorpel- oder Knochenteile befinden. Falls doch:
Chirurgische Entfernung notwendig.
(Eigene
Anmerkung: Der Fleischanteil bezieht sich auf die Erkrankung –
nicht auf den gesunden Hund!)
Haut-
und Fellgeruch
Waschen
Sie Ihren Hund mit warmer Kaiser- Natron- Lösung. 1-2 Teelöffel auf
1 Liter warmes Wasser. Wiederholte Anwendung in hartnäckigen Fällen.
Beachten Sie: häufig sind allergische Reaktionen des Körpers die
Ursache für Gerüche (Überfunktion der Talgdrüsen mit
nachfolgender bakterieller Zersetzung des Talgs). Vermeiden Sie jede
Form von Industrienahrung
Durchfallerkrankungen
(Magen-Darm-Störungen)
Lassen
Sie die Darmflora überprüfen! Kaiser Natron ist sehr hilfreich bei
Entzündungen der Darmschleimhaut. Bei regelmäßiger Gabe über die
Nahrung (s.o.) verbessert es den PH-Wert der Sekrete. Wenden Sie
regelmäßig selbstgemachten Yoghurt an.
Diabetes
mellitus
Jeder
Anwendung von Insulinen sollte die regelmäßige Eingabe von Kaiser
Natron vorangehen. Im PH-begünstigten Stoffwechselklima wirken
Insuline besser, d.h., eine Reduzierung ihrer Gaben ist möglich.
Pankreatititis
Die
meisten Formen der Pankreatitis sind allergischen Ursprungs. Erst
spät kommt es zu einer bakteriellen Ansiedelung in dem Organ. Kaiser
Natron begünstigt auch hier jede Form der Therapie.
Wachstum
Der
wachsende Organismus benötigt mehr Eiweiße als der erwachsene. Die
Überversorgung mit Fleisch ist eine Quelle der PH-Verschiebung in
ungünstige Bereiche (Säuerung). Von der regelmäßigen Eingabe des
Kaiser Natrons wird erwartet, dass Wachstumsstörungen minimiert
werden.
Psychosomatische
Störungen
Die
regelmäßige Eingabe von Kaiser Natron schafft tatsächlich eine
Verminderung hysterischer Reaktionen bei Hunden und Katzen. Eine
Erklärung gibt es z.Zt. nicht.
Epilepsie
Die
Zahl der Krampfanfälle, petit mal oder grand mal, nimmt ab. Eine
Erklärung gibt es z.Zt. nicht.
Viele Grüsse aus Hamburch-Rahlbüddl
Dr. Dirk Schrader
Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin
Tierärztliche Gemeinschaft für ambulante und klinische Therapien
Gefüllte Paprikaschote, mit Bulgur, Champignons, Zucchini, Feta und Knoblauch.
Heute Vormittag ausschweifenden Gang in der Fischerhuder Wümmeniederung gemacht. Schönes Wetter, Ruhe, kaum Güllegestank.
Und dann der Kracher: Kraniche, unglaublich viele Kraniche. Als wir vor 16 Jahren zum ersten Mal Kraniche, zweie war´n, im Osten bei Kamenz gesehen haben, da war diese Begegnung noch was ganz Seltenes. Und dann begann der Irrsinn mit den Maisfeldern, Monokulturen bis zum Horizont. Die Schwarzwildbestände explodierten, die Jägerschaft suhlte sich in Überforderung, aber eben auch die Kraniche profitierten vom Mais. Märchenhafte Vögel, die Kehrseite der Medaille ...
Gestern hat Cleo eine große Exkursion durch´s Teufelsmoor gemacht, Frauli war auch mit. Wetter war wunderbar moorig, über drei Stunden frische Luft, Kranichpaar und einen Storch beobachtet. Danach gab´s Kürbissuppe und für Cleo ´ne Milchmahlzeit mit Olewo (Karottenpellets), Löffelchen Leinöl.
Von diesem Ockergelb der Felder momentan sind wir ganz besoffen ...
Frecher kleiner dicker schwarzer Hund. Ich muss sie nachher mal wiegen. Vielleicht hat sie 20 Gramm zuviel. Vielleicht auch nicht - molosserartig eben.
Sonntag, 11. März: Heute scheint vor allem östlich der Weser zeitweise die Sonne und es ist überwiegend trocken. In Richtung Oldenburg und Ostfriesland ist es oft stark bewölkt und besonders zum Nachmittag hin ziehen einzelne Regenschauer auf. Mit maximal 11 Grad auf Wangerooge bis 18 Grad in Rotenburg ist es frühlingshaft mild.
So, los jetzt, Schlafmütze, wir machen die große Weserrunde!!!
Lachmöwe im Brunft-Outfit,
Herrli in viel zu dicken Wintersocken,
Sofa-Idylle ...
Das schöne am Frühling ist, daß er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht. (Jean Paul, deutscher Dichter, 1763-1825)
Cleo wiegt heute morgen, wir schreiben den 15. März 2018, auf der häuslichen Präzisionswaage 24,6 kg. Das ist etwas zu viel, bald ist Sommer und da ist ´ne Bikinifigur angesacht, logo. Das Pfund zuviel wird schnell wieder runter sein, denn (was viele nicht wissen) das Gewicht hängt unmittelbar mit der Nahrungsaufnahme zusammen, hahaha! Wo wir gerade beim Futter sind: Nach erfolgreicher Suche ham wir jetzt das wohl akzeptabelste Dosenfutter gefunden. Nein, nein, keine Bange, wir sind dem Barfen nicht untreu geworden! Es stellte sich nur die Frage, was man beispielsweise im Urlaub füttert, wenn kein ausreichend geräumiges Gefrierfach (und für 10 Tage braucht man ja um die fünf, sechs Kilo Fleischliches) in der Fewo vorhanden ist. Hier die Lösung, täräää! BRIMO (klick) Und hier das ausschlaggebende Interview mit den Erzeugern. (klick)
Hab uns das versandkostenfreie Schnupperpaket (8x400 g) bestellt, schnell gekriegt und vorhin die erste halbe Dose mit der morgendlichen halbierten Barfmahlzeit gemischt. Das Futter macht einen wirklich guten Eindruck, zumal ich mir recht sicher bin, keinen Chemie-Abfall-Müll zu geben, und Cleo schmeckt´s natürlich. Das probieren wir jetzt drei Tag aus um die Verträglichkeit bzw. "Nebenwirkungen" zu testen. Dann gibt´s wieder 100%-Barfen und die Urlaubsalternative ist gesichert.
Wir hatten ein Wochenende auf Juist gebucht, und da sich die Fähren am Samstag wegen zu niedrigem Wasser nicht aus dem Hafen trauten, buchten wir um: Ein Inselflieger (klick hier) sollte uns einschweben, toll! Also früh los nach Norddeich. Dann die Überraschung. Das Check-in war voller Leute, randvoll. Warum das? Wegen der Orkanböen trauten sich auch die Piloten nicht in die Luft. Tja, so ist das mit Juist. Wir warteten ein halbes Stündchen und als dann die harte Wirklichkeit die Runde machte: "Heute, wohl auch noch morgen wir nix mit Fliegen", da entschieden wir uns für die Rückfahrt, es gibt Schlimmeres, nächster Versuch wird klappen. Eigentlich könnten wir auf dem Rückweg noch in die Emdener Kunsthalle reinschau´n, dachten wir, aber die momentane Ausstellung schreckte doch ab. Also nicht. Statt dessen machten wir einen kurzen Abstecher zum Restaurant "Die Strandlust" (klick hier) und schlenderten bei ziemlich Wind und blauem Himmel am Strand der Ems oberhalb des Dollarts lang. Und das war richtig schööön!
Hundebegegnung der spielerischen Art.
Und dann noch eine Gruppe Küstenstrandläufer, auch genannt: Knut, beobachtet, niedlich sind die!
"Zum Trinken braucht man einen Anlass. Das lernt man nirgendwo besser als auf dem russischen Land. Trink aus Freude, trink aus Trauer. Trink auf den Feierabend oder trink darauf, dass deine Schicht eben erst begonnen hat. Hab keine Scheu aus Lust zu trinken, trink ruhig aus Wut. Trink zum Aufwachen, trink zum Einschlafen. Aber, Brüderchen, trink niemals grundlos. Denn wer ohne Anlass trinkt, ist Alkoholiker." (Aus: Der vorletzte Samurai, von Dennis Gastmann)
Unsere Aligser Freunde sitzen doch mit Eske auf Juist fest. Die war´n schon am Mittwoch rübergesprungen, ham seitdem entsetzlich frösteln müssen und werden nun voraussichtlich ein Besuchervisum auf unbestimmte Zeit beantragen, hahaha.
"Sie konnten zueinander nicht kommen, das Wasser war viel zu tief ...", aus der Ballade: Es waren zwei Königskinder. In unserm Fall war das Wasser eher zu niedrig, aber Königskinder sind wir allemal! Übrigens sieht deine Hamme-Riviera heute so aus, lieber Heiner, auch nix zum Surfen, wa?
"Ich habe beobachtet, dass sogar Leute, die behaupten, alles ist vorherbestimmt und wir können nichts tun es zu verändern, schauen, bevor sie die Straße überqueren." (Stephen Hawking)
Glutenfreie Lebensmittel sind im Trend. Fristeten sie einst ein Nischendasein im Reformhaus, füllen sie nun im Supermarkt mehrere Regale. Mit den Produkten lässt sich Kasse machen: Immer mehr Menschen wenden sich von Weizen ab und setzen auf eine Ernährung ohne Gluten. Sie wollen gesünder leben, ihr Wohlbefinden steigern, unspezifische Magen-Darm-Probleme lindern. Und das, ganz ohne dass der Arzt ihnen dazu geraten hätte und es medizinisch geboten wäre. Sie meinen, sich mit dem freiwilligen Verzicht auf Gluten etwas Gutes zu tun. Und trifft das nicht auch zu?
Als wir Stefan Kabisch, Studienarzt am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke, diese Frage stellen, sagt er: "Eines vorab: Gluten ist keine grundsätzlich giftige oder schädliche Substanz. Nur bei einem kleinen Teil der Bevölkerung führt es zu Problemen." Gluten ist ein Eiweiß. Es ist in Weizen enthalten, aber auch in Dinkel, Roggen, Hafer und Gerste. Wer an einer Zöliakie leidet, was etwa 1 Prozent aller Deutschen betrifft, muss zwingend auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. Auch eine klar diagnostizierte Weizen- bzw. Getreideallergie kann ein Grund sein, sich glutenfrei zu ernähren. "Bei mehr als 90 Prozent der Bevölkerung aber", sagt Kabisch, "spricht aus medizinischer Sicht nichts dafür, dass sie Gluten meiden sollten."
Wie es sich auf die Gesundheit dieser Menschen auswirkt, wenn sie dennoch um Weizen und Gluten einen Bogen machen, haben US-Forscher in einer großen 2017 veröffentlichten Beobachtungsstudie untersucht. "Da sieht man, dass es tatsächlich einen Unterschied macht, wenn man sich glutenfrei ernährt", fasst Kabisch das Ergebnis zusammen. "Und zwar einen ungünstigen."
Es zeigte sich nämlich, dass bei glutenarmer Ernährung häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftraten. Die Forscher gehen davon aus, dass das mit den Ballaststoffen zusammenhängt, die in Weizenprodukten enthalten sind. Diese Ballaststoffe können vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Wer auf Gluten und damit auf Weizen verzichtet, nimmt sie meist nicht in ausreichender Menge zu sich. "Die Studie zeigt, dass nicht etwa das Gluten geschadet hätte, sondern dass die Ballaststoffe, die in glutenreichen Lebensmitteln stecken, von hohem Nutzen sind. Dieser Nutzen blieb den Menschen, die sich glutenarm ernährten, vorenthalten", erklärt Kabisch.
Dazu muss man wissen, dass es viele verschiedene Ballaststoffe gibt: "Man findet auch in Obst und Gemüse welche", führt der Experte aus, "aber das sind andere als in Getreide. Die Ballaststoffe, die in Getreideprodukten enthalten sind, senken das Risiko für Diabetes, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, für Krebs sowie für Infektionen, für eine breite Palette von Erkrankungen also."
Ahhh, wunderbaaar ...
"Distanz schafft Nähe" (Aus einem Interview mit Nadin Matthews, Quelle, klick) Was heißt das nun für die Praxis? „Kommandos wie
‚Komm her‘, ‚Bleib‘, ‚Fuß‘ oder ‚Nicht so weit‘ hören
Hunde täglich vom Welpenalter an. Der Wunsch der
Menschen nach Nähe scheint unersättlich, denn alle
Kommandos zielen darauf ab. Je größer die Distanz
des Hundes, desto bemühter sind die Menschen und
vergessen ihr eigenes Handeln“, meint Nadin Matthews.
Und das ist genau falsch, wie die kynologischen Dozentin
aus ihrer langjährigen Erfahrung weiß: „Man kann
jemandem nur folgen, wenn er auch vorgeht und damit
etwas Eigenes macht. Stellen Sie sich vor, Ihr Beziehungspartner
würde permanent kommentieren, was sie
gerade tun und versuchen, darauf Einfluss zu nehmen.
Geh nicht in die Küche, wieso willst Du jetzt lesen, ständig
telefonierst mit Deinen Freunden, unterhalte Dich
lieber mit mir, Du bekommst auch 10 Euro oder richtig
Ärger. Wäre diese Liebe nicht furchtbar klebrig? “
Für die erfahrene Dozentin und Hundetrainerin ist es
daher um so wichtiger, dass der Mensch sich Gedanken
darüber macht, welche Erwartungen er an den Hund
stellt und ob dieser sie erfüllen kann. „Gerade dann,
wenn Hunde scheinbar aus dem Ruder laufen, brauchen
sie ihren Sozialpartner Mensch als Orientierungshilfe,
als eine Art roten Faden im Leben. Jemand, der Entscheidungen
trifft und diese durch eigenes Handeln
ausdrückt. Diese Hilfestellung ist Teil des kleinen Erziehungsauftrages,
den man hat, wenn man einen Hund zu
sich nimmt“, verdeutlicht Nadin Matthews und ergänzt:
„Heutzutage wird dieser Erziehungsauftrag aber gern
mit einem Dauerbespaßungsprogramm verwechselt
und endet in einem regelrechten Beschäftigungswahn.
Distanz schafft daher oft mehr Nähe, als wir für möglich
halten.“
Heute im Briefkasten gefunden, nett gemeint, jetzt heisst es: Stark bleiben, hahaha!
"How can we dance when our earth is turning, how do we sleep while our beds are burning" Die Bremer Osterwiese hat eröffnet, WOW! (Wer mehr wissen will, der klicke hier) Cleo und ich kommen eben wieder an Bord, war´n mit dem Rad unterwegs, anderthalb Stunden, mein Nissan ist krank und Frauli braucht ihren selbst. Durch Findorff, Hemmstraße hoch, abzweigen zum Bürgerpark, durch´n Stadtwald bis zur Kleinen Wümme, dann am Torfkanal zurück, wieder durch Findorff. Wir sind ja erst wenige kurze Male mit dem Rad unterwegs gewesen, aber Cleo läuft richtig gut, rechts an der Leine im schnellen Trab. Natürlich bin ich achtsam, dass sie mir mit der Nase nicht in die Speichen schnüffelt, tut sie nicht, braver Hund. Nun liegt sie flach auf´m Sofa, das war auch beabsichtigt. Für einen Sprinter wie Cleo ist ein Langstreckenlauf erstmal gewöhnungsbedürftig. Für das alte verbrauchte Herrli ist den Drahtesel mal wieder zu reiten auch aufregend.
Mesdames et messieurs, puis-je vous présenter à Esi? Nönö, das ist nicht Cleo, das ist Eske, "ESI"! Dem digitalen Irrsinn sei Dank vor wenigen Augenblick weit weg von hier abgelichtet und schon auf dem Blog, zack. (Heiner, mein Bruder im Blute, was hängt da für ein blaues Teil? Du wirst doch nicht wieder subversiven Unfug planen? BRÜLL !!)
Ausschnitt aus dem unten erwähnten Artikel: Hunde auslasten - mit spielen ist es nicht getan: "Wir
hören es mittlerweile an jeder Ecke, in jedem Forum, in jeder
Hundeschule: Der Hund muss ausgelastet werden, sonst wird er
wahlweise asozial, aggressiv, dumm oder depressiv. Und zahllose
Hundehalter rasen nach diesen Belehrungen los und
kaufen Hundespielzeug,
auf dass ihr Hund wiederum wahlweise lerne, Memory zu spielen,
einen Leckerchen-Ball durch die Gegend zu schieben oder Rolle vorwärts
und rückwärts zu machen. Fälschlicherweise glauben viele Menschen,
dass ein Hund, der Spiele oder Kunststückchen lernt, automatisch
ausgelastet sein müsse und ergo auch glücklich. Falsch. So einfach
ist es leider nicht".
Entspannenden Zwei-Stunden-Gang gemacht, keine Leute, nettes Wetter, Lerchengesang in der Luft. Ausgelastet auf der Micra-Rückbank (der Almera steht in der Notaufnahme Werkstatt).
Cleo´s letzte Läufigkeit ist ja längst Geschichte, von einer Scheinträchtigkeit ham wir nicht viel, eigentlich nix mitgekriegt. Jetzt ist ihr Gesäuge ein wenig angeschwollen. Sonst keine Auffälligkeiten. Und nicht vergessen: It´s summertime, hahaha.
Montag, 7 Uhr 30, Cleo döst noch auf´m Sofa, gleich gibt´s Frühstück, es scheint ein guter Tag zu werden. Da will ich mich nochmal kurz etwas unbeliebt machen. Letztens gingen wir in der Steller Heide, abwechslungsreiches Gebiet, immer einige Hunde unterwegs. Vor uns wackeln zwei junge Frauen mit ihren Hunden den Weg lang. Einer läuft frei, der andere hängt an der Flexi. Man ist ins Gespräch vertieft ... Dann bemerken die Hunde, dass eine wunderbare Entlebucherhündin vielleicht 20 Meter hinter ihnen ist, der anner Flexi wirft sich herum, bleibt stehen. Jetzt bemerkt auch sein Frauchen etwas, ahhh. Da wir Begegnungen mit Flexihunden nicht gerne haben (neben der lästigen Leinentüdderei kommt noch eine real existierende Verletzungsgefahr hinzu), bleiben wir steh´n, mal abwarten. Das Flexifrauchen hat keinen Plan, der Flexihund auch nicht. "Uns stört die Flexi", sach ich, "wenn er abgeleint wird, wär´s besser ...", kurzes Zögern, dann wird abgeleint. Cleo läuft hin, man begrüßt sich. Dann fängt das andere Frauchen an, ihren Hund mit Leckerlies zu attackieren. Dem gefällt natürlich nicht, dass Cleo auch mal kuckt, was da zu holen sein könnte, und reagiert ungehalten und knurrend. "Cleo, komm", sie kommt, da zückt das zweite Flexifrauchen einen Keks, lockt Cleo, "Darf sie auch ein Leckerlie?", "Nein!", und dann überholen wir und entziehen uns dieser nicht seltenen Situation und versuchen, unsere Hirne wieder in die jeweiligen Schädel zu kriegen, denn die war´n uns kurz rausgefallen. Was ist das bei solchen Leuten? Unwissenheit, Ignoranz, Blödheit? Na gut, das Leben geht weiter ... Ich hab ja diese Leckerlie-Sache schon lange sowas von gefressen! Die Unsinnigkeit wird einem spätestens bewußt, wenn man versucht, einen hoch aggressiven Hund mit dem Leckerlie vom Wunsch zu töten abzuhalten, oder einen dieser bemitleidenswerten Osteuropa-Tierheimhunde, der hier sein komplettes weiteres Leben in einer nie endenden Panikattacke verbringen muss, mit dem Leckerlie hinterm Sofa hervorzulocken, oder einem passionierten Hasenhetzer den Leckerliebeutel hinterherwirft in der Illusion verfangen, der bliebe jetzt stehn (das täte er vielleicht, wenn man ihn schmerzhaft treffen würde, sonst wohl eher nicht). Ich hol mir mal Verstärkung vom Profi (die ich nicht brauche - trotzdem): Michael Grewe, Mitbegründer von CANIS, klick. "Leckerli
haben in der Hundeerziehung eine große Bedeutung.
Ich
finde es spannend, sich in dem Zusammenhang
die
Frage zu stellen, warum das so ist. Mitte der 80er-Jahre setzte
fast
europaweit ein Trend ein, der die „alten Methoden“, die
in
der Regel auf Hundeplätzen praktiziert wurden, ablösen sollte.
Neu
war der Gedanke, das Tier und sein Handeln zu verstehen,
um
sein Verhalten zu manipulieren. Die Versprechungen
in
der Literatur, seinen Hund auf eine „gewaltfreie“ Art und Weise
erziehen
zu können, trafen mitten ins Herz der Besitzer. Die
große
Bedeutung, die Leckerli in der heutigen Hundeerziehung
haben,
zeigt aber meiner Meinung nach die Unfähigkeit der Gesellschaft,
Erziehung
von Hunden als einen sozialen Vorgang zu
begreifen
und eben nicht als eine Manipulation durch Leckerli.
Oder
Hundeerziehung sogar als eine Art sozialer Dressur zu
verstehen!
Schlimm!
Gegen
eine Motivation über Leckerli sprechen eine ganze
Menge
Gründe. Es ist schlichtweg falsch zu denken, dass sie die
Bindungsqualität
zwischen Mensch und Hund sichern. Bindung
hat
viel mehr mit einem Gefühl vonseiten des Hundehalters zu
seinem
Hund zu tun. Es geht um körperliche Nähe, Akzeptanz
des
hundlichen Verhaltens, auch wenn es mal nicht so gut läuft,
und
vor allem um die Vermittlung einer sozialen Sicherheit. Futter
stellt
hier einen ausgesprochen untergeordneten Posten dar.
Es
ist ebenso falsch, Hunde mit Leckerli um gewisse Konflikte
herumzuführen.
Beispiel Hundebegegnungen: Kommt ein
Hund
entgegen und der eigene Vierbeiner verhält sich in der Situation an
der Leine standardmäßig aggressiv, zaubert der Besitzer ein
Leckerli aus der Tasche und lotst den Hund um den
Entgegenkommenden
herum. Das mag den Exzess vermeiden,
hilft
dem Hund aber nicht zu verstehen, dass er sich nicht
situationsadäquat verhalten
hat. Wer hier mit Leckerli arbeitet
und
im Timing regelmäßig danebengreift, verschlimmert das
Kartoffel-Walnuss-Brot, gestern Abend gebacken, ungeheuer delikat, nur mit Butter ... das ess ich jetzt, paar Scheiben. Immerhin war´n Cleo und ich drei Stunden unterwegs, anner Weser lang, dann über die Erdbeerbrücke und zurück, letztes Stück durch die Innenstadt, über´n Marktplatz und bei Karstadt vorbei und so. Nicht unser natürlicher Lebensraum, nö, aber ham uns beide gut gehalten.
Ich bin der Passagier, Ich bleibe hinter Glas, Ich schaue durch mein Fenster, so hell Seh' ich die Sterne hervorkommen, Ich seh den hellen und klaren Himmel Über den zerrissenen Vierteln der Stadt Ünd alles sieht gut aus heute Nacht.
Na, Rita, sei ehrlich - Du hast mit dem Fuß gewippt, oder?
"Sie können über positive Verstärkung arbeiten: Sprich mit Leckerchen – nehmen Sie aber gute, so ein Pferdapfel ist unglaublich verlockend. Die Gefahr: Sie ziehen sich einen Hund heran, der bei jedem Haufen und jedem Pferdapfel stehen bleibt und sein Leckerchen einfordert. Sie können klickern.Jedes Mal, wenn der Hund keinen Kot frisst können Sie klickern.
Sie können es dem Hund aber auch einfach verbieten. Sie sind der Chef. Punkt. Dieser verflixte Haufen gehört mir. Ich lasse den Hund nicht dran. Ich bestimme, dass der Haufen mir gehört und da liegen bleibt wo er ist und dass mein Hund hier aber grad gar nichts verloren hat. Wie war das noch mit der konsequenten Erziehung? An jedem Haufen, den man sieht bleibe ich stehen. „Meins!“ Sobald der Hund darauf zugeht, wird er abgedrängt. „Nein. Meins.“ Im Prinzip nichts anderes, als bei jedem anderen Verhalten, das man nicht will. Von mir aus tagelang, wochenlang: Haufen? „Meins“ – der Hund wird abgedrängt (nicht weitergezerrt). Wenn Sie der Chef sind, dann wird er das kapieren. Der eine früher, der andere später. Wenn Sie nicht der Chef sind, dann ist das Kotfressen sowieso nicht Ihr dringendstes Problem. Sollten sie nicht so ganz konsequent sein, dann lassen sie es besser gleich ganz bleiben – dann verlieren Sie nämlich nur: An Ansehen in den Augen ihres Hundes und an Geduld."
Karfreitag Für das Gastgeschenk-Ei hat natürlich "Eske" Modell gesessen, logo!
Das Dekorieren von Eierschalen ist weitaus älter als die christliche Tradition, was 60.000 Jahre alte Funde dekorierter Straußeneier aus dem südlichen Afrika beweisen.Auch wurden 5.000 Jahre alte verzierte Straußeneier in antiken Gräbern der Sumerer und Ägypter gefunden.Bemalte Eier als Grabbeigabesind auch aus der europäischen Antike bekannt. In der christlichen Theologie gilt das Ei als Symbol der Auferstehung.Seit dem 12. Jahrhundert wurde von der katholischen Kirche die Eiersegnung eingeführt. Anfang des 17. lautete sie:
„Segne, Herr, wir bitten dich, diese Eier, die du geschaffen hast, auf dass sie eine bekömmliche Nahrung für deine gläubigen Diener werden, die sie in Dankbarkeit und in Erinnerung an die Auferstehung des Herrn zu sich nehmen.“
(Quelle: Wikipedia)
Dreieinhalb-Stunden-Gang um´s Werderland gemacht, Lesum, Weser. Hier sitzt der kleine dicke schwarze Osterhase vor der "Moorlose Kirche". Dann hat Herrli Kaiserschmarrn gemacht, nein, keine Pfannkuchen. Bei den Kaiserschmarrn rauscht das Meer, bei Pfannkuchen tropft der Wasserhahn!