Die Heidelbeeren-Saison ist eröffnet,
jetzt wird gepflückt, einmal die Woche fünf Kilo, kann einige Wochen so weitergehen. Aber die blauen Kugeln schmecken auch sehr gut: Pur, mit Joghurt oder im Vanillepudding.
Besonders im kleinen Becken macht sich die Raumtemperatur bemerkbar. Normalerweise hat das Wasser 24 Grad. Wenn im Wohnzimmer 28 Grad herrschen, wird´s bei den Funkensalmlern natürlich langsam aber stetig wärmer. Das verkraften die Fische eine Zeit lang ohne Probleme, allerdings läuft ihr Stoffwechsel dann auf Hochtouren. Der wöchentliche Teilwasserwechsel, 30 l werden getauscht, gibt einem die Möglichkeit, zwei bis drei Grad runterzukühlen. Mehr allerdings nicht, sonst erschrecken sich die Kleinen und das ist nicht gut. Das im Badezimmer in Kanistern gelagerte Osmosewasser hat, wen wundert´s, auch Raumtemperatur, muss dann inner Wanne kurz auf 22 Grad abgekühlt werden. Tja, das Hobby hält einen auf Trab, macht aber viel Freude.
"Das machen nur die Beine von Dolores,
daß die Senores nicht schlafen geh´n.
Denn die Toreros und die Matadores,
die woll´n Dolores noch tanzen seh´n ..."
Es ist ja nun wieder recht warm tagsüber. Ich gehe mit Cleo früh ein Stündchen durch den schattigen Stadtwald, das reicht uns beiden.
Wenn wir dann über den Resttag verteilt die kurzen Pippi-Gänge um die Häuser machen, dann issis inner Sonne kaum auszuhalten. Ansonsten halten wir uns gut, Cleo auch. Über Nacht kühle Luft in die Wohnung lassen, nach dem Frühstück alles dicht, Jalousien runter, Ventilator auf Stufe drei und Filme kucken: Drei Männer im Schnee oder Die Zürcher Verlobung beispielsweise ...
Für das Schlafzimmerfenster zum Balkon eine Klemmmarkise von Angerer bestellt, deutsche Herstellung, verzinktes Stahlrohr, keine klapprigen Alubeine von Lidl. Kommt morgen, dann wird zusammengebaut und zack: Schatten wie verrückt.
Ein Blick ins Aquarium erfrischt auch schon, doch doch.


















