Gestern Abend das Hamburger Regionalmagazin "DAS, rote Sofa" geschaut.
Mit dem Moderator Hinnerk Baumgarten. Ich bin, zugegeben, Herrn Baumgarten gegenüber etwas voreingenommen. Ohne ihn hier beleidigen oder herabsetzen zu wollen - für mich fällt er in die Kategorie: Fernsehkasperle, eine bedeutende Kategorie im Deutschen TV, was soll´s.
Es ging um die aktuelle Meldung: Wolf beißt Frau ins Gesicht. Frau mußte ambulant verarztet werden. Was war passiert?
Nach allgemeiner Berichterstattung war ein junger Wolf durch Hamburg gestreift und hatte sich dann zwischen den gläsernen Automatiktüren einer Passage gefangen. Dieser Wolf war demzufolge stark irritiert und gestresst. Eine nette ältere Dame, vielleicht hielt sie den Wolf für einen Hund in Not, versuchte nun das Tier zu befreien. Wie man sich denken kann, war das für den Wolf der Tropfen, der sein Faß zum Überlaufen brachte, er schnappte nach der Frau, traf sie im Gesicht. Er flüchtete dann durch die Stadt, wurde von der Polizei aus der Alster "gefischt" und in einem nahen Wildpark vorübergehend untergebracht. Soweit der Vorfall.
Nun ist das Thema "Wölfe in Deutschland" emotional hoch aufgeladen, von einer sachlich kompetenten Betrachtung weit entfernt, zur Freude der Medien. Natürlich macht mein "Lieblingsmoderator Baumgarten" da keine Ausnahme.
Seit der Wiederansiedlung des Wolfes in Deutschland 1998 war das der erste und einzige Vorfall, bei dem ein Mensch zu Schaden gekommen ist. Mittlerweile gibt´s im Land über 1600 Wölfe. Die Wahrscheinlichkeit von einem Wolf angegriffen zu werden, scheint äußerst gering zu sein. Und obwohl Deutschland seit September 2008 offiziell als tollwutfrei eingestuft wird, konnte sich Herr Baumgarten nicht verkneifen, den an Dämlichkeit kaum zu überbietenden Schlußsatz zum Besten zu geben: Man sollte wohl über eine Tollwutimpfung nachdenken ...
Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen, am Himmel, hell, und klar ...
Vier Uhr issis, kann nicht mehr schlafen, hellwach, schleiche mich aus dem Schlafgemach, ja Frau und Hund nicht wecken (klappt natürlich nicht), lege mich auf´s Sofa, kucke aus dem Fenster, mache ein Foto und warte auf ein plötzlich auftretendes Wachstum meiner Körperbehaarung. Schaue immer wieder auf Unterarme und Handrücken, fasse mir an die Eckzähne. Wie ist mein Befinden?
Die Kugel kostet jetzt 2,50 Euro, Sahne 1,90. Naja, man gönnt sich ja sonst nix ...
Um an das Eis zu kommen sind wir gute 25 km mit dem Rad gefahren, das letzte Stück Deich ist sowieso für Autos verboten.
Radfahren bei schönem Wetter macht natürlich auch Spaß, und wochentags ist wenig Tourismus im Blockland.
Aber! Ich bin Besitzer eines wunderbaren Kettler Alu-Rades, dem City Cruiser. Allerdings ist dieser Cruiser, wie das Wort "City" im Vornamen vermuten lässt, ein Rad für die Stadt, kürzere Touren, kein Langstreckenathlet. Man sitzt sehr aufrecht, das Gefährt ist sehr schwer und die Reifen sehr breit, der Sattel auch.
Das heißt: Nach den ersten angenehmen fünf Kilometern wird´s anstrengend, bei Gegenwind noch anstrengender, der Hintern meldet sich und man fährt mit den breiten Pneus wie in Honig. Das macht dann irgendwann keinen Spaß mehr und das Frauchen mit den dünneren Reifen und dem geringerem Gewicht fährt vorneweg und ist genervt über den alten, dünn bebeinten Mann hinter sich. Ich will ein anderes Rad haben, ein Trekking-Rad: leichter, dünnere Reifen, sportlichere Sitzposition, schmalerer Sattel.
Brauchbare Fahrräder (ohne Motor!) sind heutzutage teuer, im mittleren Segment locker 1200 Euro. Das ist mir zu viel für dreimal im Jahr zum Eislöffeln sausen.
Doch es gibt eine Lösung, täterätäää: Die Fietsenbörsen, ein professioneller Fahrradmarkt in Bremen alle paar Monate, kontrollierter An- und Verkauf, tolle Sache.













