Manchmal mieselt es noch etwas, aber er ist nicht mehr aufzuhalten: Der Frühling!!
Vielleicht gibt`s Wichtigeres als das Wetter, z.B. eine günstige Hausratversicherung. Aber so ein morgendlicher Spaziergang mit dem Frühling im Rücken und einem vitalen Entlebucher vor sich, der macht schon Freude. Da hüpft das Herz, der Atem ist ruhig und regelmäßig, die Verdauung blubbert leise vor sich hin und der Geist ist so leer wie irgend möglich.
Der Ökopfad macht seinem Namen alle Ehre. Anderthalbstundengang in Gummistiefeln.
Broccoli Auflauf, Tee und Zwieback mit Pflaumenmus, in den Aquarien büschen gärtnern, zweite Dokufolge über Pompeji auf Arte kucken, in Gedanken die Welt verbessern - mehr ist nicht drin.
Vor dem Zahnarzttermin noch kleinen Gang durch´n Bürgerpark. So ein netter Pfau beruhigt die Nerven ...
Nun gut, die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.
Ab heute wieder Sommerzeit, so geht alles seinen Gang.
FRÜHSTÜCK!
Der Himmel ist blau, tatsächlich, ein helles Blau. Aber man kann dem Bremer Wetter momentan nicht trauen. Jetzt trink ich noch ´n Hustentee und dann geht´s raus.
Leinepflicht ist ja wieder. Brut und Setzzeit. Dafür kommen die Wölfe ins Bundesjagdgesetz. Don Quijote hat sich an den Windmühlen der Jägerlobby eine blutige Stirn geholt, wieder mal, na klar.
Was bleibt? Positiv denken, dem größten Mist noch einen göttlichen Sinn unterstellen, wird schon ...
Und nein, ich bin nicht depressiv, nicht mal schlecht gelaunt, mich schaffen die nicht. Büschen melancholisch vielleicht, manchmal. Ein durchaus kreativer Zustand. Melancholie ist Heimweh nach sich selbst. Ein netter Satz, oder nicht?















