Mittwoch, 1. Juni 2016

Juni




Tief "Friederike" wird für die Bremer Region wetterbestimmend. Mit nordöstlichem Wind gelangt weiterhin schwül-warme Luft zu uns. Schaueranfälliges, gewittriges Wetter wird sich in den nächsten Tagen fortsetzen. Bis 26 Grad.


Als ehemalige Käfig-Skeptiker haben wir zwar noch eine latente, kleine Abneigung beim Ankucken dieses Fotos, aber die Vorteile für Mensch und Hund (denn der fühlt sich sehr wohl in seinem Rückzugsraum, geht von sich aus rein und bleibt auch bei offener Tür drin) überwiegen eindeutig. Und wir sind froh uns für das 91cm-Modell entschieden zu haben (auch wenn der Welpe etwas verloren wirkte).


Heute sind´s 27 Grad, soll noch wärmer werden. Da sind wir gut dran, denn Cleo ist in kurzer Zeit zu einer Wasserratte mutiert. Lange Gänge bei den Temperaturen machen weder Hund noch Mensch Spaß. Da bietet sich das kühle Nass zum Auspowern an, 
und a Ruah is ... 
Wenn sie viel im Wasser war, werden die Ohren natürlich trockengewischt, wir nehmen weiche Kosmetiktücher und immer mal die Ballistol Pflegetücher, klick.


Prinzessin Cleo mosert seit gestern plötzlich (und für uns unerwartet, öfter mal was Neues) am Trockenfutter rum. Sie will es nicht mehr, gebärdet sich spitzzahnig. Gut, sagen wir, wer nicht will, der hat schon, und stellen nach paar Minuten den Napf weg, bis zur nächsten Mahlzeit. Aber Cleo verweigert hartneckig.
Nun stellt man sich folgende Fragen:
Ist der Hund krank? Ist das Futter schlecht? Will sie einfach nur was Besseres?
Krank isse definitiv nicht. Das Futter ist vollkommen in Ordnung. Nachdem sie gestern über den Tag nix gefressen hatte, hat sie am Abend dann doch widerwillig Nahrung aufgenommen, allerdings nicht wie üblich mit etwas Wasser eingeweicht, sondern trocken.
Heute morgen dasselbe Spiel, die halbe Ration trocken gefressen. Heute mittag die andere Hälfte, eine rohe Möhre. Mal sehn, wie´s heute Abend läuft. Natürlich macht einen sowas nicht fröhlich, und wenn ein Hund nun unter hunderten Trockenfuttern eines nicht mag, dann braucht er das auch nicht zu fressen, wär ja blöd, dann kriegter ein anderes. Aber wir möchten uns natürlich auch keine Mäkeltante kreieren, die abends mitteilt, welches Gericht sie morgen gern hätte, und ob mit Dill oder ohne ... 
Da Cleo bis gestern ein unproblematischer, guter Fresser war, sind wir etwas verblüfft, bleiben aber am Ball (Kaviar und Hummer sind ja heute schon erschwinglich, verhungern lassen wir sie nicht, logo).

Nachtrag: 
Natürlich wird Cleo abwechslungsreich gefüttert. Der arme Hund muss nicht ausschließlich für den Rest seiner Tage auf drögen Fleischersatzkeksen rumknabbern! Sie bekommt auch mal ne Dose Rinti oder was von uns, z.B. Seelachs, Kartoffelpü, grüne Bohnen oder ne Kelle vom Buchweizenauflauf , Quark, Stückel Bergkäse (drei Monate alt, immerhin) oder ne Möhre, nen Apfel, Kohlrabi etc.. Und letzte Woche hab ich wieder Kontakt zu meinem Bio-Fleischer aufgenommen - frischer, grüner Pansen im Stück (ich schneid den selbst, dann wird er portionsweise eingefroren. Dem fertig geschredderten Zeug trau ich nicht wirklich) kommt mit der nächsten Schlachtung. Bio-Pansen hat einen relativ angenehmen Frischfleischgeruch, ist rezeptfrei (keine Antibiotika oder sonstige Medikamente) und das Gewissen schlägt nicht Alarm, weil Bio-Rinder aus der Region anständig gehalten und getötet werden. Also: Mein Hund kann sich nicht beklagen, wirklich nicht!

So, nun gut. Cleo hat eine mittlere Dose Rinti mit Lamm gekriegt. Und sie hat sie mit Appetit wechjefressen! Damit sind Schluckbeschwerden auszuschließen, hahaha. Kraftproben mit offenem Ausgang find ich doof. Schau´n wir mal, wie´s fresstechnisch weitergeht. Mir jedenfalls hat der Anblick eines leergeputzten Napfes richtig gut getan!
Heute morgen wieder ausgiebig geschwommen, büschen geübt, Hunde getroffen. Eine lustige Sache gibt´s da unter Hundeleuten: Wenn man mit einem Welpen oder Junghund unterwegs ist, bekommt man oft Erziehungstipps (manchmal geht´s sogar in Richtung Kritik) von anderen, ganz ungefragt. Die Möglichkeit, dass es nicht der erste Welpe sein könnte und man in den letzten 35 Jahren mit seinen Hunden eigentlich ganz gut zurecht gekommen ist, wird nicht in Betracht gezogen. Die Leute sind so stolz auf ihren stumpf dem Leckerli-Beutel folgenden Liebling ... Vielleicht bin ich auch so, Gott bewahre!


Es gibt ja "Fachleute" die sagen: Hunde bloß nicht alleine oder mit sich selbst spielen lassen! Und sie reden dann von Ressourcenverwaltung ausschließlich durch den Menschen, nichts gibt´s umsonst, usw. 
Arme Fachleute, ob die das mit ihren Kindern auch so machen?
(Falls ich heute etwas ketzerisch drauf bin, dann liegt das am Wetter, nech)

Cleos Mäkelphase ist vorüber, sie haut wieder gut rein!
Und da können wir ja auch gleich mal die Zähne zeigen. Mal hör´n, was die Tierärztin demnächst dazu sagt.


Cleo nächtigt jetzt in ihrer Schlafkiste bei uns im Schlafzimmer (sie hat immer bei uns genächtigt, aber anfangs mit im Bett, dann im Käfig). Und sie springt nachts oder am sehr frühen Morgen nicht zu uns ins Bett, das ist die Abmachung ...


Cleo ut de Entlebucher Kinnerstuuv
am 10.Juni 2016, 18,5 kg.


Heute vormittag den Wesergang gemacht. Anner Schlachte (die Promenade an der Weser) lang, durch die Böttcherstraße, übern Marktplatz (das Rathaus kriegt gerade ein neues Kupferdach) und zurück durch die Wallanlagen. Überwiegend ohne Leine, hat gut geklappt, Cleo ist allem Neuen gegenüber aufgeschlossen, aber nicht hektisch.




Heute vormittag um den Hasport-See in Delmenhorst geschlendert. Kein großer See, aber wenig Betrieb, sauberes Wasser und man trifft immer andere Hunde. Cleo hatte viel Spaß, gerannt, gespielt, geplanscht, vom Dackel bis zum Dalmatiner - sie kommt mit allen zurecht. 
Seit längerem mal wieder mit dem Züchter gemailt (wo warste bloß die ganze Zeit, Rolf?). Große Freude über die "P 4er" (nein, nein, nicht von Renault, das war der R 4, hahaha).


Quelle: www.vdh.de  


16.06. - ca. 46 cm, 19 kg

(Die Tagesfuttermenge liegt jetzt alles in allem bei ca. 350 g überwiegend trocken, natürlich auch "Nasses". Vielleicht kriegt sie drei Leckerlies weniger ...)

Cleo hat ihr Interesse an Rabenvögeln entdeckt, Krähen, Dohlen. Sie fühlt sich provoziert, will hinterherfliegen. Arbeiten wir dran, passt schon. Die gute Nachricht: Die Matjes-Saison ist eröffnet, WOW!


Cleo haart wie die alte Nerzjacke von Oma. Da kommt der Gummistriegel (klick) zum Einsatz.


Vorhin mit Cleo durch den Hauptbahnhof gegangen, hin und zurück, hat sie sehr gut gemacht, ein nervenstarker kleiner Hund!


Heute, 22.6., zur "Inspektion" gewesen. Cleo wiegt auf der Tierarztwaage 19,9 kg 
(unserer Tierärztin ist sie etwas zu mopslig, Rolf würde wahrscheinlich für etwas mehr Futter plädieren, hahaha). Mit sechs Monaten ist Cleo gegen Tollwut geimpft worden, wegen der besseren Verträglickeit. Die Augen tränen welpenmäßig noch büschen, das wird sich legen, keine Antibiotika. 
Ihr unterer linker Lidrand ist nicht pigmentiert (also nicht dunkel), daher wirken die Augen etwas unterschiedlich. 


Zähne sind alle vorschriftsmäßig in bester Ausführung vorhanden. Keine ungewöhnlichen Herzgeräusche. Die Ohren sind etwas gereizt und leicht entzündet, nicht tief unten am Trommelfell, sondern auf halber Höhe. Nix Problematisches, aber da kriegt sie nun doch mal Ohrentropfen. Angetan war die Tierärztin (die ja unsere letzten drei Hunde betreut hat) von Cleos Ruhe und Gelassenheit bei den Untersuchungen. Das freut uns!


Erdbeerenpflücken war´n wir noch, fünf Kilo für zwei Tage ...

(klick)


Gähnender Gruß an Rita

Das Verabreichen der Ohrentropfen ist traumhaft! Wenn es einen Stoiker gibt, dann issis Cleo. Sie setzt sich hin, der eine drückt mit entschärftem Schnauzengriff sanft die Nase leicht nach unten (dann sind die Gehörgänge besser erreichbar), der andere steckt den "Rüssel" der Flasche ins Ohr, drückt ein-, zweimal, gut is. Anschließend die Ohrmuschel von aussen massieren. Dann das zweite Öhrchen, BRAV, Leckerli. Es ist natürlich auch ein Vertrauensbeweis unserer Cleo, und das macht uns durchaus ein büschen stolz ...


Heute mal ein gutes Stündchen durch ein "schönes" Wohngebiet gegangen. Recht umfangreich, recht verschieden, recht interessant. Da wenig Autoverkehr und bei dem Scheißwetter auch sonst wenig los war, ist Cleo unangeleint und kommandoarm unterwegs gewesen. Begegnungen mit Leuten und Hunden laufen viel kontrollierter (und kontrollierbarer) ab als früher, d.h. sie kann ihren allgemeinen Begrüßungswahn(sinn) schon ziemlich gut zurücknehmen. Herrli ist schließlich auch wer ...

Wer mal ein wirklich lesenswertes, wahres und zu Herzen gehendes Buch lesen möchte, hier issis (klick):


"Dies ist eine wahre Geschichte - so wahr wie mein Gedächtnis es mir erlaubt - über zwei Hunde, Lupa und Remus, die in mein Leben traten und das meines Feundes Ed Cone, und es von Grund auf veränderten. Ich beschreibe die Abenteuer, die Freuden und Leiden, die wir mit diesen wunderbaren Geschöpfen teilten; und es ist die Erzählung davon, wie sie unser Leben bereicherten".
(George Pitcher)


Da nimmt eine Anlauf für den Tag ...

Cleos Ohren sind wieder im grünen Bereich, aber wir träufeln noch paar Tage weiter. Ach so: England is out, Götz George ist tot und Deutschland steht im Viertelfinale.

So, eine neue Ära hat begonnen - die Pansen-Ära! Hab vorhin beim Bio-Fleischer meinen bestellten Pansen abgeholt:
Grüner, schlachtfrischer Pansen vom Bio-Rind, gute 10 Kilo, das Kilo zu 4 Euro.
Und obwohl ich kein unerfahrener Pansenzerteiler mehr bin (Vorgänger Merle hat den auch gern gefressen), dauert die Aktion anderthalb Stunden, schneiden, portionieren, in Gefrierboxen packen und in den Keller zum Gefrierer schaffen. Ach so, und anschließend die Küche wieder "keimfrei" machen.
Die größte Herausforderung ist die Konzentration beim Schneiden über die Stunde, denn Pansen ist ein zähes Zeug, das Messer wird ständig gewetzt, ist scharf wie verrückt, und so ein Finger ist schnell ab, ZACK. 



Er riecht nach frischem Fleisch, beim Biopansen gibt´s den berüchtigten Gestank nicht.


Ein kleiner Lappen auf dem Brett. So ein ganzer Pansen ist schon ´ne Menge Holz ...


Cleo hat natürlich immer mal ein Stückel abgekriegt, zum Probieren und um den Magen dran zu gewöhnen, findet sie sehr lecker!


Der Abfall, ekelige Fettanhaftungen und so. 




Zweimal die Woche gibt´s nun als Beilage grünen Pansen.



Wir ham uns vor vielen Jahren zwei Futterboxen gekauft, war´n nicht ganz billig. Aber absolut empfehlenswert! 



Hier gibt´s die - klick.







Sonntag, 1. Mai 2016

Der Mai ist gekommen ...



Gestern gabs 200g Rindermett, roh natürlich, war lecker. Zehn Portionen Rindergulasch zu 150g sind eingefroren. Irgendwann in den nächsten zwei Monaten werden wir auf Pansen (Bio aus der Region) übergehn, zweimal die Wochen einen Napf voll. Übrigens kommt bei uns immer mal ein Löffel Karotten Pellets (klicken) zum Fresschen dazu. 
Cleo hat ihre Nase entdeckt, sie ist von ihrer Riechfähigkeit geradezu besoffen. Momentan ist ein Schweißhund an ihr verloren gegangen ...


Heute morgen in Knoops Park unterwegs gewesen, endlich Frühling!! Cleo hat eine Überlebenstechnik entwickelt: Sie hatte offensichtlich Durst, es war aber kein trinkbares Wasser greifbar (denn aus Pfützen und Wasserlöchern soll sie nicht). Was tut sie? Sie schleckt den Tau vom Rasen! Zuerst dachten wir uns versehen zu haben, aber sie machte es noch einige Male, kein Zweifel.

Cleo wiegt am 2.Mai auf der Personenwaage 15 kg.

Cleos Verhalten unterliegt Schwankungen. Wie bei "kleinen" Hunden so üblich. Sie kann auch anstrengend sein. Es gibt Tage, da nervt sie schon ... Aber an der weit überwiegende Anzahl unserer gemeinsamen Tage ist sie für uns "perfekt". Natürlich sollte ein Hund nicht perfekt sein, Gott bewahre. Ein Hund ist ein Hund, kein biochemischer Automat, und das ist auch gut so!!!



Wenn Eberhard Trumler recht gehabt hat, dann könnten wir in die Rudelordnungsphase eingetreten sein. Cleo sucht den "Kampf" mit uns (mal theatralisch formuliert). Sie trotzt, will sich nicht zurücknehmen und wird dabei recht offensiv. Jetzt heißt es angemessen zu reagieren, d.h. Konflikte annehmen ohne überzureagieren - nicht immer ganz einfach ...

Hier ein paar Sätze auszugsweise aus:

 www.argoatjaeger.com/german/dackel-wiki/praegungsphasen.htm
 Die geben uns das etwas beruhigende Gefühl, daß Cleo sich noch im normalen Bereich befindet.

"Mit kleinen Aufgaben und Übungen, auch jenen, die zur Unterordnung gehören, kann der Mensch seine Stellung als Rudelführer festigen, wobei er mehr durch Selbstsicherheit als durch Gewalt seine Stellung unterstreichen sollte. Der Junghund erwartet ein »Leitbild« des erfahrenen, psychisch überlegenen Anführers und ist keineswegs darauf eingestellt, einem Tyrannen zu Diensten zu sein. Es ist also eine kritische Phase, die sehr leicht zu künftigen Erziehungsschwierigkeiten führen kann, wenn diese Vorrangstellung als umsichtiger und überlegener Meuteführer vom sehr scharf beobachtenden Hund nicht anerkannt werden kann. Er ist jetzt sehr geneigt, die eigene Ranghöhe zu verbessern, wenn das Leitbild versagt. Das beginnt damit, daß er sich weniger um die Wünsche seines Herrn kümmert, bereits gelernte Kommandos geflissentlich überhört, und so fordert er uns heraus.
Jedenfalls dürfen wir annehmen, daß in dieser Zeit abermals wichtige, teils angeborene, teils erlernte Verhaltensmuster ausgeprägt werden, und wir sollten im Umgang mit unserem eigenen Junghund die Zeit nicht ungenutzt lassen. Hierfür müssen wir uns zunächst zwei wichtige Fakten vor Augen halten: Erstens bleiben wir Elternkumpan, denn wir bringen dem Junghund weiterhin das Futter und gehen nicht mit ihm auf die Jagd. Zweitens bleiben wir mit unserem Hund gewissermaßen in der Rudelordnungsphase stecken, denn er bleibt ja zeitlebens mit uns zusammen, sogar dann, wenn er im Freileben, als Wolf, längst ein eigenes Rudel anführen würde. Wir verschieben also ab da die naturgegebenen Verhältnisse recht einschneidend".


Gestern eine liebe, etwas besorgte Mail von Cassys Frauchen Tatiana bekommen. Also, Leute, wenn hier mal von gewissen Angestrengtheiten im Umgang mit kleinen, wilden Hunden berichtet wird, dann soll das der real existierenden Wirklichkeit geschuldet sein. Es ist kein Hilferuf, hahaha!

Letzten Mittwoch ham wir Cleo mit über den Wochenmarkt genommen. Viele Eindrücke, tausend neue Gerüche, hundert Menschenbeine. Das krasse Gegenteil zum "Elfenbeinturm" Hundeschule, denn hier halten sich die Leute nicht an Anweisungen der Trainerin, hier wird der niedliche Hund vor Entzücken zum Anspringen animiert, hier ziehen andere Hunde kläffend die Flexileine voll aus, hier ist das Chaos ... Alles in allem waren wir mit Cleo (und uns) sehr zufrieden, nächsten Samstag kaufen wir dann gemeinsam den Seelachs!


Cleo hält beim Vorauslaufen spätestens nach 20 m an und sucht Blickkontakt, sie reagiert auf das Handzeichen "Sitz", und die Attraktivität rumliegenden Totholzes hat merklich nachgelassen.

Übrigens schläft Cleo seit drei Tagen nicht mehr bei uns im Bett. Ich kann geradezu hören, wie die "Fachleute" jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Da stehn wir Udo Lindenberg dann sehr nahe: "Ich mach mein Ding!". Es war eine wundervolle Zeit das Kopfkissen mit einem Hund zu teilen. Aber vier Stunden Schlaf pro Nacht sind einfach zu wenig ...


Zum ersten Mal erlebt: Fahrenheit 77.
(Am Kuhgrabenweg war´s eben 25 Grad warm)


Urlaubsfeeling an der Hamme - was für ein Wetter !!!

Ein Hund braucht ja drei Dinge zur Zufriedenheit: 
Bewegung (körperliche, geistige Auslastung), Disziplin (Regeln, soziales Lernen) und Zuwendung (Kuscheln und so).
Bei Cleo ist das sehr deutlich spürbar. Insbesondere bei der fehlenden Möglichkeit sich auszupowern. Leinengänge sind nicht ihre Sache, notgedrungene Ausnahmen. Erst wenn der Energiestau abgebaut ist (so nach zehn Minuten "Welterobern"), wird´s gemütlicher und auch konzentrierter. Ideal für uns wäre ein Blockhaus in der kanadischen Wildnis ...

9.5.- Entwurmung (Milbemax)

So, Cleo hat ihre erste Zecke gehabt, oben auf dem Kopfe. Das üble Insekt war noch klein und hatte noch nicht gesaugt. Entgegen unserer "Befürchtung" (alles im grünen Bereich, Tatiana, hahaha) konnte Frauli die Zecke mit der Zeckenzange ohne Gezappel entfernen, braver Hund!
Alle vier Fangzähne brechen durch, unten rechts ist der Milchzahn raus und der neue steht für sich allein, so soll es sein.


Saufen, saufen, Strom verbrauchen ...

Letztens mal ne gute halbe Stunde auf ner Bank im Bürgerpark gesessen, Cleo saß oder lag davor, logo. Hinter uns der Minigolfplatz, vor uns ein reich frequentierter Weg, dahinter der Wasserlauf mit vielen Ruderbooten. Es war akustisch belebt, an uns kamen Spaziergänger mit und ohne Kinderwagen, Radfahrer und auch mal ein Hund (an der Leine) vorbei. Also schon eine aufregende Sache. Cleo hat das zwar sehr interessiert aber auch recht gelassen überstanden, war eine feine Übung in Toleranz, und schön in der Sonne zu sitzen war´s obendrein.
Heute mit einigen Hunden aller Größen frei getobt und gesaust. Manchmal trifft Cleo auf einen, den sie nervt und der sie zurechtweist (fair und angemessen, denn wir passen natürlich auf, daß unserer wilden Maus nix passiert). Aber nachhaltig beeindruckt ist sie davon nicht.
Der Zahnwechsel ist voll im Gange, bald werden die verbliebenen Milchfangzähne rausgedrückt werden und ein oder zwei Backenzähne sehn auch eher neu aus (kann aber täuschen). Ob so ein kleiner Hund jetzt Zahnweh hat?


Cleo albern mit neuen Zähnen ...

Ausgiebig im Stadtwald unterwegs gewesen, büschen gejoggt, Graureiher und Fotografen auf der Wiese beobachtet (und sonor angebellt), am Lauftreff lange verweilt und sich quälende Menschen betrachtet und ... Werder bleibt in der ersten Liga, schön!


Manchmal wirkt sie schon richtig erwachsen, aber kann ja nich sein!

Cleo wiegt 16,5 kg, ist ca. 42-43 cm hoch und war heute (15.5.) ziemlich frech.



Der Himmel überm Teufelsmoor - legendär!


Die Sequenzen, wo sie sich daneben benimmt, sind natürlich rausgeschnitten, hahaha!


Suchspiel, Ungeduld beim Warten (Fell schütteln, Schnauze lecken), dann allgemeines Rumgesuche, Witterung aufgenommen und ... gefunden!

Ham uns für nächsten Montag mal einen Termin bei unserer Tierärztin geholt. Die oberen Milchfangzähne stehen eisern hinter den neuen, wackeln noch nich und woll´n nich rausfallen. Vielleicht müssen die gezogen werden, is ja keine große Sache, schaun wir mal.


Unergründlich dunkle Augen - was denkt sie?


Satellitenfoto
(und morgen gibt´s Spargel bis der Arzt kommt!)

Heute vormittag den Werderland-Rundweg teilweise gegangen. Schön da, Froschkonzert im Naturschutzgebiet, zurück am Lesumdeich. Cleo hatte viel Freilauf (ja, manchmal praktizieren wir den "zivilen Ungehorsam") und ist am Deich sehr zufriedenstellend an der Leine marschiert. Guter Hund!


Kleine Pause mit Kucken

Den TA-Termin um eine Woche verschoben, denn der eine Fangmilchzahn wackelt nun doch ziemlich. Wenn der zweite das auch noch tut, dann sparen wir uns eine Sedierung (oder ggf. sogar ne Vollnarkose, und die fänden wir nicht so gut).


Unser Freischwimmer!! Jetzt wird noch am Stil gearbeitet ...


Heute ziemlich schwüles Wetter,  wird noch gewittern. Mal schau´n, wie Cleo Blitz und Donner wegsteckt.  Vorhin wieder am Schwimmstil gefeilt und durch´n Baumarkt gewackelt - sehr passabel.

Good news: der Milchfangzahn oben links is raus, Haleluja!!! Jetzt geht´s nur noch um einen, den rechten.
                  
Cleo wiegt 17 kg (24.Mai)

Nachdem sie sich in der letzten Woche immer mal ne Zecke eingefangen hatte, haben wir heute geträufelt, mit Advantix.
Nun ham wir im Norden das Glück kein Risikogebiet zu sein, auch gut - klick.


Gestern "Lotti" getroffen (viereinhalb Monate alt) und wunderbar gespielt - da hatten sich zwei gesucht und gefunden! Mit Lottis Frauchen lange gefachsimpelt. Große Übereinstimmung in der kritischen Betrachtung von Hundeschulen: Da wird viel Unfug verzapft! Mir kam eine Doktorarbeit wieder zu Bewußtsein, die ich vor einiger Zeit gelesen hatte:

Statistische Auswertung von Sachverständigengutachten
Auszug:
   "Aufgrund der oben beschriebenen Ausführungen war es erstaunlich, dass Hunde, die eine
Hundeschule besucht hatten an zweiter Stelle der auffällig gewordenen Hunde standen
(Rüden: 34,5%; Hündinnen: 22,2%). Ein Grund für dieses Ergebnis ist sicherlich, dass
Besitzer von Hunden mit unerwünschtem Aggressionsverhalten zunächst Hilfe in einer
Hundeschule suchen. GOLD (2005) untersuchte 16 Hundeschulen in Bayern und fand
heraus, dass der Großteil der Ausbilder an den Hundeschulen sich ihre Qualifikationen
überwiegend über Seminare und Praktika oder Selbststudium erworben haben."




Wir haben uns (also Cleo) die Hunter Box (klicken) gekauft. Für´s Schlafzimmer, für den Urlaub und für Ausstellungsbesuche. Der Gitterkäfig wäre da zu schwer und zu sperrig. Die Hunter Box ist leicht, zusammengelegt in der Tasche über der Schulter zu tragen, in Sekundenschnelle aufgebaut, praktisch konzipiert. Sie macht einen gut verarbeiteten Eindruck, ist geruchsneutral (keine Chemiewolke kommt einem entgegen), die Reißverschlüsse wirken stabil - wir sind bis jetzt erstmal sehr zufrieden.


Der letzte Milchfangzahn oben rechts wackelt ganz gut. Wir geben ihm noch etwas Zeit zum Rausfallen.


Unerwartet schwüler Tag heute, erstmal in Rückenlage gehn ...


Das Rennspiel powert aus und festigt den Rückruf
(Dass man die Videos auch in "groß" ankucken kann, indem auf´s Vollbildsymbol unten rechts geklickt wird, ist bekannt, logo)

So, der letzte Milchfangzahn hängt nur noch am Zahnfleisch. Die Wurzel ist resorbiert.
Die Sache mit dem Zahnwechsel, insbesondere den ausfallenden Milchzähnen, hat fast "mystikale" Züge. Bis ins Letzte sind da die Abläufe wohl nicht geklärt. Und so gibt´s natürlich zwei Lager. 
Die einen sagen: Persistierende (also noch verbliebene) Schneide- und Fangmilchzähne schnellstens ziehen (unter Narkose), die anderen meinen: Keine Eile, getrost bis zum sechsten, siebten Monat abwarten, denn meistens fallen sie doch noch aus und das neue Gebiß ist da noch lange nicht "ausgewachsen", hat noch Regulierungsspielraum. 
Wir wollten zwar nicht riskieren zu lange untätig zu bleiben, aber wir wollten der kleinen Cleo auch keine (nicht absolut notwendige) Narkose zumuten. Unsere Rechnung scheint aufgegangen zu sein. In drei Wochen wird gegen Tollwut geimpft und dann kommt die Gebiß-Endkontrolle bei unserer Tierärztin. Nicht immer ganz einfach die richtigen Entscheidungen zu treffen ...


 

Was Hans Schlegel in diesem Clip sagt passt gut in mein Hunde-Weltbild. Die Person ist dabei nicht wichtig, manche mögen ihn, andere nicht. Es geht nur um den Inhalt des Gesagten. Wer will kann ja mal reinhör´n ...



Da isser, Halali!!!


Cleo wiegt am 31.5. nach Personenwaage 18 kg und ist ca. 45 cm hoch in der Schulter.