Freitag, 1. April 2016

April, April ...



1.April (kein Aprilscherz)
Cleo entwickelt sich. Sie entwickelt sich "intellektuell" merklich weiter, d.h. ihr Verhalten wird differenzierter (dadurch nicht unbedingt einfacher zu händeln), die Konzentrationsfähig zieht an, Rituale (z.B. warten, absitzen vor Haus- und Wohnungstür bis aufgeschlossen ist), im Beifahrerfußraum bleiben auch bei kurzer Abwesenheit des Fahrers, Stoppen auf kurze Entfernung auf Pfiff und Rückruf klappen immer besser (natürlich ist eine Verlässlichkeit noch nicht gegeben), warten auf das Signal "Tock" bis man sich auf die Mahlzeit im Napf stürzt usw.

Am Nachmittag in Fischerhude gegangen, zwei Pferde auf der Weide inspiziert - Eis gegessen im Lindenlaubcafe und Cleo zum Tagesausklang mal wieder 150g Tatar spendiert, herrliches Frühlingswetter!


Ham heute die Schwester Cassy besucht. Ob die beiden sich verwandtschaftlich wiedererkannt haben, bleibt ungewiß. Mit großer Gewißheit hatte sie aber Spaß! So ein ausgelassenes Spiel in derselben Gewichtsklasse ist spannend wie der erste "Derrick" ...


Szenen aus Appen



Wir werden so ein Schwesterntreffen (incl. menschlichem Erfahrungsaustausch) wiederholen, abgemachte Sache!


Schwester Cassy macht Blasen ...
(Foto T. Sommer)






Frühe Karriere-Übung
(da lacht bestimmt das Züchterherz)


Konzentration - vielleicht fällt inner Küche was vom Brett ...


Sie wächst: 08.04. - 39 cm

Cleo hat nun die Strategie entwickelt, wenn ihre Absichten von unseren abweichen (z.B. einfach mal einen Gang am Faden zu machen, auch wenn´s nicht so prickelnd ist. Das praktizieren wir am Joggertreff im Stadtwald, da gehn wir dann die 1,5 km an der Laufbahn lang um die Gleichgültigkeit gegenüber vorbei- oder entgegenlaufenden Menschen einzuüben - klappt übrigens schon sehr gut), nicht nur in die Leine zu beißen und zu zerren, sondern auch kräftig zu kläffen. Dieser Unart begegnen wir mit augenblicklicher Ignoranz und der Bewegungsbegrenzung durch den Fuß auf die Leine. Da steht man dann manchmal zehn Minuten pfeifend im Wald bis sich der kleine wütende Hund beruhigt hat, bzw. lernt, dass Randale nix bringt. Auch das klappt immer besser. Und nochwas klappt: Das Aufgabeln und ins Mäulchen nehmen irgendwelcher Gegenstände wie Steine oder Stöckchen ist strengstens verboten - und dieses Verbot wird auch durchgesetzt!!

Ansonsten haben wir viel Spaß! Das kurze Aufnehmen eines Blickkontaktes hat sich bei Cleo deutlich gesteigert, sie vergewissert sich häufiger unserer Anwesenheit oder sucht und findet Sicherheit, z.B. beim Vorüberrasen eines Inter-City-Zuges in relativer Nähe. Jeder Blickkontakt wird von uns auch verbal aufmunternd erwidert.


Unser kleiner "Highlander" ist sauer auf sein Spiegelbild:
"Es kann nur einen geben !"


Das neue "Bumi" kommt gut ...

Und wir haben einen Wackelzahn, Schneidezahn Mitte oben, 10ter April, WOW!


Ganz schön groß, die Köppe ...


Ein jüngeres Paar schaut entzückt auf Cleo. "Was ist denn das für ein Hund?", "Ein Entlebucher Sennenhund", "Ach, nie gehört", "Sind auch eher selten hier im Norden", "Und wie sind die so, vom Wesen her?", "Ich kann sie nicht beschreiben, sie sind unbeschreiblich".

So, heute ein drittes Mal grundimmunisiert, also geimpft.
Bei der ersten Impfung mit acht Wochen sind wohl noch Antikörper der Mutterhündin im Welpen vorhanden. Und da zur sicheren Grundimmunisierung zwei "vollwertige" Impfungen gehören, brauchtis ne dritte (und das war die von heute). Gegen Tollwut wird mit sechs Monaten geimpft und dann folgen die normalen Intervalle (auch mit den drei-Jahres-Impfungen). 
Heute kam noch die Impfung gegen Zwingerhusten dazu, die hatten wir noch nicht. Diese Impfung wird ja nicht gepiekst, sondern in die Nase geträufelt. Es war nicht ganz einfach bei "unserer Mischung aus Aal und Puma" die Nasenlöcher zu treffen ... 
 Aber da Cleo sich in der Praxis fast wie zu Hause fühlt und von allen bewundert, geliebt und geknuddelt wird, ist das Nervige schnell vergessen. Zur Belohnung gabs dann Seelachs mit Kartoffelpü und nun schläft sie und träumt von unserer Tierärztin, die Cleo wegen ihres Temperaments "Duracell" (wie die Batterien) nennt und gefragt hat, ob sie immer so quirlig wäre. "Nö", hab ich gesacht, "wenn sie fest schläft isse ruhiger ..."


Cleo hat heute (13.4.) auf der Tierarztwaage 13,2 kg gewogen, 
d.h. sie hat in den letzten 29 Tagen genau 3,2 kg zugenommen und das sind 110 Gramm pro Tag. (Ist das zu schnell zu viel? Rolf mal fragen.)

Nun sind schon ne kleine Menge Zähnchen raus, heute wieder zweie unten. Den präzisen Überblick gestattet Cleo einem aber nicht - ist ja auch ziemlich privat. Dafür machen unsere Apportierübungen gute Fortschritte. Sie hat den Spaß am gemeinsamen Spielen entdeckt, bringt zurück, gibt auch aus (manchmal unter leichtem Protest - nicht jeder kommt als Sozialist auf die Welt ...).


Und wer jetzt denkt, unser Teufelchen ließe sich mal eben so die Zahnlücken ablichten, der irrt gewaltig. Für dieses Foto wurden gut fünf Minuten und zwanzig gemachte Bilder benötigt.

Heute wieder etwas intensiver an der Leinenführigkeit "gearbeitet". Natürlich soll sie nicht an kurzer Leine "bei Fuß" gehn (dafür isse noch zu klein), aber sie soll nicht ungebremst ziehen, nicht in die Leine krachen. Sie soll der Spannung nachgeben, wenn die Leine stramm wird. Wir schnalzen um ihre Aufmerksamkeit kurz zu bekommen und laden sie dann körpersprachlich (und mit einem freundlichen Wort) ein, sich am Menschen zu orientieren. Das klappt nicht von heut auf morgen, braucht Zeit und Geduld. Aber wenn man mit Überzeugung am Ball bleibt, dann sind Fortschritte unvermeidlich. 
Vorhin sind wir eine gute Strecke über ne Weide gegangen, angeleint natürlich, ist Schonzeit. War sehr interessant und dann nahm Cleo die Nase hoch und strebte in eine Richtung. Ich strebte mit und ... ein Sprung Rehe sprang auf, suchte das Weite und fand es auch. Das war zwar nicht beabsichtigt und hätte den Revierjäger nicht gefreut, aber nun ist das Wissen wieder aufgefrischt: Auch Entlebucher interessieren sich fürs heimische Wild ...

Vor dem "Abendmahl" kam Cleo noch zum ersten Mal in die Wanne. Nein, nicht zum Shampoonieren, erstmal ohne Wasser auf die Gummimatte gestellt und Leckerlies in alle Ecke gelegt. Dann etwas Wasser einlaufen lassen und ein Fußbad gemacht. Das reicht für den Anfang. Im Sommer wird eh auf natürliche Weise gebadet!


Vorhin die Zahnkur "nach Gaspers Art" bestellt, günstig und versandkostenfrei unter


(zum Vergrößern klicken)

Gestern war Durchfall, zum ersten Mal, Ursache nicht bekannt.
Diätfresschen, Kartoffelpü mit Magerquark, vor der Nacht eine halbe Kohletablette. Ruhig geschlafen, heute morgen noch kein Häufchen gemacht, weiter Diät, Allgemeinbefinden ... siehe Video!


So, der Durchfall ist vorbei, war nur ein Tag. Vielleicht hatte das was mit dem Zahnwechsel zu tun.
Cleo hat in den letzten Tagen ohnehin den einen oder anderen Frechlichkeitsanfall, den man auf Zahnweh schieben könnte - wir wissen es nicht. Ist auch egal, denn "erzogen" wird sowieso ...


Zum ersten Mal mit Cleo durch die Waschstraße gefahren. Sie hat das sehr gut verkraftet. Ein paar kleine Konfliktsignale (zweimal gegähnt, zweimal Schnauze geleckt, zweimal gezüngelt - man kann das im Video gut sehen) zeigen eine der Situation angemessene Anspannung. Keine übermäßige Nervosität, keine Überforderung.
Heute war der große Tag. Nein, nicht Obama war bei uns zu Besuch - Cleos Züchter war´n da, Ursula und Rolf!
Bohnensuppe gab´s, zum Kaffee Butterkuchen und viel Gespräch.
Dann noch rausgefahr´n an den Stadtwald um Cleo mit den anderen Familien-Entlebuchern in Aktion zu sehen.


Mit Mama Imka,
(doch, doch, die hatten sich schon was zu sagen)


mit Halbschwester Banu,


und auf dem Parkplatz wurde Cleo dann noch vermessen.

Ein sehr amüsanter, informativer und netter Nachmittag. Und unsere Wohnung war zum letzten Mal so aufgeräumt als Paul Breitner noch in der Nationalelf spielte ...


Die Ahnentafel hatten die Gaspers noch im Gepäck
(wer´s genauer wissen will - klicken).


Es wird ja unendlich viel über den Umgang mit Hunden geredet und geschrieben. Der überwiegende Teil wird unsinnig oder belanglos sein, denk ich. Es gibt aber auch Wesentliches, z.B. so eine schlichte Aussage über Dominanz von Michael Grewe (Canis):
"Gemeint ist nicht die Form von Macht oder Autorität, die Unterdrückung verherrlicht. Gemeint ist eine Autorität, die sich aus einer besonderen Geradlinigkeit unseres Auftretens gegenüber dem Hund ergibt, indem wir klare Grenzen setzen, zum anderen aber auch unseren Hund fördern und ihm Freiräume schaffen".

Vorhin kleinen Ausraster gehabt. Wir machte eine kleine Runde um die Häuser. Auf dem Parkplatz der Berufsschule spielten zwei Jungs Fußball. Als dann einer den Ball so richtig voll traf, da hallte dieses nicht leise Geräusch von den Gebäuden noch lauter zurück und das war zuviel für Cleo. Sie wollte nur noch weg! War auch kaum zu halten. Irgendwelche Beruhigungsversuche in einer solch akuten Schrecksituation bringen nicht viel, eigentlich ganix. Also hab ich mich an den alten Clausewitz erinnert: "Wichtiger als die geschlagene Schlacht ist der geordnete Rückzug".
Wir zogen uns zurück, halbwegs geordnet. Es dauerte eine Weile bis Cleo wieder ansprechbar war. Ich setzte mich auf eine Bank, Cleo saß vor mir und wir beruhigten uns, wortlos, aber mit Streicheleinheiten. Dann trafen wir glücklicherweise noch einen kleinen Artgenossen, der zwar nicht spielen wollte, an dem Cleo aber bellend Luft ablassen konnte. Daheim gabs einen Kaustick, kurze Ruhepause, dann war Cleo wieder mein Held ...











Sonntag, 13. März 2016

Im Märzen der Bauer ...



An der Hamme Selbstbewußtsein getankt ...

Gestern Abend hatte Cleo einen Anfall, naja, vielleicht das falsche Wort. Sie kam und kam zur Schlafenszeit nicht zur Ruhe, schlimmer noch, sie war in totaler Geberlaune, attackierte uns. Sie war wirklich "ausser Kontrolle". Verschiedenen Möglichkeiten wurden ausprobiert, auch ein fester Griff mit Runterdrücken ließ sie nicht einlenken. Kurzer Käfigaufenthalt auch nicht (falls so eine Situation nochmal vorkommen sollte - und davon gehn wir aus - werden wir den Käfig vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer zu uns stellen und den Wüterich darin übernachten lassen). Geholfen hat ein Gassigang gegen Mitternacht. Cleo durfte sich durch Leinenzerren austoben - bei völliger Ignoranz des Besitzers, kein Blick, keine Ansprache, kein Dagegenziehen, nix, totale Ignoranz. Nach zehn Minuten hatte sie sich abgearbeitet, löste sich nochmal und schlief oben im Bett sofort ein. Was das nun genau war (wir kennen diese Anfälle aber von Cleos Vorgängern), also wodurch es ausgelöst wird, ist uns nicht definitiv klar.

 Übrigens haben wir unsere alte Personenwaage gegen eine neue ausgetauscht. Das Vorkriegsmodell von Oma taugte nicht zur halbwegs genauen Anzeige, und wir wollen ja über Cleos Gewicht informiert sein. Nach dem Studium verschiedener Tests im Internet entschieden wir uns für die SOEHNLE 61350. Ein guter Griff, nach unserem Test mit zwei anderthalb Liter-Flaschen Wasser auf dem Arm zeigte das Teil präzise drei Kilo mehr an. Für 25 Steine über den Media Markt Online Shop portofrei zu beziehen.

Vorhin am Unisee-Strand gewesen. Cleo hat mal feinen Sand unter den Pfoten gehabt, und den Wellen gelauscht, kühl war´s. Rückweg am Stadtwald lang, eine Rennstrecke links und rechts durch Gräben "gesichert". Sie ist schnell wie eine Kanonenkugel ...


Aber sie kann auch anders ...

Gang durch den Rhododenron-Park gemacht und ihr bei moderatem Publikumsverkehr versuch zu erklären, daß ein Begrüßen aller acht Milliarden Menschen auf diesem Planeten nicht zu schaffen ist. Liebevolles Weiterziehen an der Leine oder Konzentration aufs Wesentlich (also uns) bringt kleine Erfolge.
Seit zwei Tagen träufeln wir Euphrasia-Tropfen in die leicht geröteten Äuglein (mehr machen wir da nach Absprache mit unserer Tierärztin nicht), das hilft und in ein paar Monaten wird sich das Problem von selbst auflösen, dem Lauf der Zeit folgend.


Eben mit dem Züchter telefoniert. Haben Lob für unseren Umgang mit Cleo bekommen, alles gut! Nur der gestrige Mitternachtsgang zum Zwecke der Beruhigung war und ist kontraproduktiv (einmal ist keinmal). Entlebucher sind schlaue Hunde, und wenn ich in Zukunft meine Nächte nicht draussen verbringen will, darf ich dem Welpen in dieser Weise nicht nachgeben, d.h. beim nächsten "Energieschub" kommt sie in den Käfig, und der bleibt im Wohnzimmer!! Cleo muss lernen mit ihren "Antrieben" selbst fertig zu werden. 

Amsonsten werden wir ab jetzt nur noch dreimal am Tag füttern - morgens, mittags, abends, logo. Und zwar 120 g pro Mahlzeit, also Hill´s bzw. Schredderfleisch, der Löffel Joghurt oder gedünstetes Gemüse zählt nicht mit. Alle zwei Wochen wird die Höhe gemessen, der Welpe sollte nicht zu schnell (in die Höhe) wachsen.

Nachdem wir gestern Abend das Zu-Bett-Geh-Ritual noch geregelter, noch ruhiger durchgeführt haben, hatten wir eine störungsfreie Nacht und einen "anfallsfreien" Hund - sehr gut !!!

Zum Vergrößern anklicken


Auszug aus:


Heute (16.03.16) zum Impfen gewesen. Allerdings ohne die Tollwutimpfung. Gegen Tollwut lassen wir Cleo (in Übereinstimmung mit unserer Tierärztin) mit fünf Monaten impfen. Warum? Weil Impfungen keine Leckerlies sind, weil der Begriff: Impfschaden keine esoterische Erfindung ist, weil jede Impfung für den Organismus eine Belastung darstellt. Nun darf oder sollte man die Relation von Nebenwirkung und Wirkung schon realistisch betrachten. Die üblichen Impfungen gegen Staupe, Parvovirose, Leptospirose machen uns kein Kopfzerbrechen. Bei der Tollwut sieht´s etwas anders aus. Die Tollwutimpfung ist die belastendste für den Organismus, insbesondere für den eines Welpen. Andererseits gilt Deutschland seit langem als tollwutfrei und da wir mit Cleo weder auf die Fuchsjagd geh´n noch die Gefahr einer Konfrontation mit einer Meute rumänischer Straßenhunde für wahrscheinlich halten, können wir guten Gewissens bis zum fünften Monat warten, dann ist der Organismus schon "stabiler". Es gibt Untersuchungen die ergaben, daß die Titer-Bestimmung (gibt Auskunft über die vorhandenen Antikörper) bei früh gegen Tollwut geimpften Welpen negativ ausfiel, also kein wirksamer Schutz bestand - trotz Impfung. Lange Rede, kurzer Sinn (Du mußt jetzt stark sein, lieber Rolf): 
Wir impfen später. Ach so, Cleo wiegt auf der Tierarztwaage genau 10 kg.


Netter Gang durch Fischerhude

Unser Teufelchen hat eine kleine Rüpelphase, sie knabbert und zerrt des öfteren mal kräftig an der Leine, und was es sonst noch Freches gibt. Leinezerren ignorieren wir strikt, stehenbleiben und in den Himmel kucken oder langsam weitergehn und den Krakeler kommentarlos aber liebevoll hinterherziehen - das hilft sehr gut, irgendwann wird das Zerren zu langweilig und sie lästis.

Die Futterration schrauben wir jetzt mal von 130 auf 110 g Hill´s zurück, bevor sie tatsächlich zur Kanonenkugel wird, hahaha.

Übrigens ist sie vor paar Tagen beim Toben mit ihrem Weimaranerfreund in den Graben geplumst, zack. Für ne Sekunde war sie ganz untergetaucht, dann isse ans Ufer gepaddelt (Herrli war natürlich sofort zur Stelle!), hat sich einmal kurz das Wasser aus dem Pelz geschüttelt und weitergetobt - das war also die unprätentiöse Taufe eines norddeutschen Entlebuchers.


Der Welpe, also Cleo, ist ja (noch) in der Folgephase, d.h. es werden keine größeren Gebietserkundungen oder Alleingänge gemacht. Sie bleibt in unserem Einflussbereich und will den Anschluß ans "Rudel" nicht verlieren. In dieser Phase lassen sich die Grundlagen für den späteren Zusammenhalt "ohne Leine" legen, also für das, was der gute Konrad Lorenz als "Gefolgschaftstreue" bezeichnet hat. Da wir uns diese Chance nicht entgehen lassen möchten, bekommt Cleo täglich in gesicherten Gebieten unter großer Achtsamkeit ihren Freilauf. Sie gewinnt dadurch nicht nur an Selbstsicherheit, sondern bildet ihre motorischen Fähigkeit erkennbar gut aus, wie man im Video schön sehen kann.


Vorhin hat Cleo 100 Gramm vorzügliches Tatar verspeist, war lecker ...


Naja, die Grundlage zum Rückruf ist gelegt.
Das "Arbeiten" auf Zuverlässigkeit hin beginnt dann (wie bei der korrekten Leinenführigkeit usw.) mit dem sechsten Lebensmonat, dann ist das Hundehirn bereit dazu.


Und in drei Monaten wird sie die 50 m unter 27 sec schwimmen ...


Wir bauen in unsere Gänge jetzt (ist ja nicht mehr so kalt) Übungen der "Impulskontrolle" ein, z.B. das zur Ruhe kommen unter Alltagsablenkungen wie Radfahrer, Spaziergänger und so. Fuß auf die Leine und für ein paar Minuten keine Beachtung. Wird in kleinen Zeitschritten ausgebaut.


"Impulskontrolle ist das Zurückhalten (Hemmen), die abgeschwächte Reaktion eines Verhaltens auf einen plötzlich auftretenden Reiz in Verbindung mit der Fähigkeit, Frust auszuhalten.", Zitat aus dem Buch: 

Impulskontrolle: Wie Hunde sich beherrschen lernen

(von Ariane Ullrich)


Cleo, drei Monate alt, sie ist 35-36 cm hoch und wiegt 10,8 kg.



Heute das Mitfahren im Beifahrerfußraum probiert - Null Problemo.


Zwei die sich mögen ...


Der Vorspeisenteller, Püree, Seelachs mit Möhren-Kohlrabi-Gemüse (wir sind wieder auf 120 g Hill´s hochgegangen plus Gemüse, Quark etc., manchmal gibt´s ne kleine Dose Rinti sensitiv).


Nobelknast ...

So, den Karfreitag überstanden. Wir war´n viel an der frischen Luft. Cleo mag Landschaft!
Sie ist begeistert von ihren Fähigkeiten (hat man den Eindruck), sie erkundet, sie saust, sie spielt mit Hunden und Menschen (der meistgehörte Satz: Oh, was ist das für ein hübscher Hund ...).
Allerdings hat Cleos "Selbstverliebtheit" auch eine kleine Schattenseite. Sie ist seit paar Tagen dem Größenwahn geneigt, sie fordert - und zwar uns heraus! Aber mittlerweile ham wir gute Nerven und Notfallpläne im Kopf. Nicht immer ganz leicht, aber es läuft !!!

Vorhin die erste Begegnung mit hufeisenklappernden Großsäugern gehabt - und Cleo hat sich tapfer geschlagen, ein stabiler B-Typ ...





Am Ostersonntag, morgens bei Regen, durch den Hasbrucher Urwald gepirscht.


Steller Heide-Schrat,
sie wiegt jetzt 11,6 kg


Wir haben (bisher) die Erfahrung gemacht, daß besonders die größeren Rüden sehr welpenfreundlich sind. Sie lassen sich viel gefallen, fordern oft den Welpen zum Rennspiel auf. Bei Hündinnen kucken wir vorher immer etwas genauer hin ...


Ich glotz TV - alles so schön bunt hier ...


An der Lesum, Knoops Park