Mittwoch, 1. März 2017

März, endlich!




Die Fastenzeit hat begonnen. Die Zeit des Verzichts. Wir sind dabei, ham uns vorgenommen noch konsequenter auf die Blödsinnigkeiten der allgemeinen Art zu verzichten. Cleo macht es uns vor. Die hat noch den ungetrübten Blick für´s Wesentliche ...


Vorhin Gang an der Lesum gemacht, anschließend ins Overbeckmuseum, ein Geheimtip.




(Fotos zum Vergrößern anklicken, nech)


Rauchverbot im Wald ab 1. März gilt ab sofort auch in Parks und überall, wo Bäume stehen.

Das Rauchen im Wald ist in Deutschland bekanntlich vom 1. März bis 31. Oktober verboten. Die Brandgefahr ist einfach zu hoch.
Ab diesem Jahr gibt es eine Änderung. Wie das Bundesinnenministerium mitteilt, wird das Rauchverbot auf alle öffentlichen Flächen ausgedehnt, auf denen sich Bäume mit mindestens 2,50 Metern Höhe finden. Das sind in erster Linie Parks, aber auch Fußgängerzonen und dergleichen, in denen Bäume mit dieser Mindesthöhe stehen.
(Quelle: www.xnews.eu/blog)

Unbelehrbare Raucher müssen mit Bußgeldern bis zu 5000 Euro rechnen. Ich bin begeistert, aber sowas von !!





„Die Verbindung zwischen Mensch und Hund ist einmalig auf dieser Erde:
Zwei unterschiedliche Spezies leben gemeinsam am Nordpol, im Buckingham Palast, im Reihenhaus oder unter der Brücke. Wenn alles gut läuft, kann sich aus dem Zusammenfinden von Mensch und Hund eine innige Freundschaft entwickeln.“

Entscheidend für Erziehung und Sozialisierung ist die positive, enge Bindung des Hundes an den Menschen. Doch wie kann sich eine enge, innige Beziehung zum Hund entwickeln? (Man beachte die Unterscheidung in „Bindung“ und „Beziehung“. Mit meinen Worten würde ich sagen: Die Bindung ergibt sich, die Beziehung muss erarbeitet werden).

Faktoren:
Die soziale Passung (nach einer Studie der Psychologin Silke Wechsung).
Demnach gehören 22% der Halter zum Typ „prestigeorienter, vermenschlichender Hundehalter“, er nutzt den Hund um sein Selbstbewußtsein zu stärken.
35% gehören zum Typ „auf den Hund fixierter, emotional gebundener Halter“. Für diese Menschen ist ihr Hund engster Freund und Lebensgefährte.
Die größte Gruppe mit 43% stellen die „naturverbundenen, sozialen Halter“. Zwischenmenschliche Beziehungen haben für diese Menschen immer noch den höchsten Stellenwert, deshalb legen sie viel Wert auf eine sehr gute Erziehung und Gehorsam des Hundes.

Mit „sozialer Passung“ ist die maximale Übereinstimmung der Bedürfnisse des Hundes mit den Interessen des Menschen gemeint. Windhunde mit Sportlern, ruhige Hunde mit Phlegmatikern und Bernhardiner mit Menschen, die ebenerdig wohnen.

Weitere Faktoren sind Geschlecht und Persönlichkeit ders HundehaltersHunde verfügen über die Fähigkeit, sich ihren Menschen und deren Persönlichkeit bis zu einem gewissen Maße anzupassen. Inwieweit die Persönlichkeit und das Geschlecht des Menschen die Persönlichkeit des Hundes und die wechselseitige Beziehung beeinflussen hat der Wiener Wissenschaftler Kurt Kotrschal untersucht.

(Quelle: „Forschung trifft Hund“, Kosmos Verlag, Udo Gansloßer, Kate Kitchenham)



(Hier hatten wir Besuch von einer Schmalbauchwespe)

In diesem Jahr wollen wir wieder den Wildbienen unter die Flügel greifen. 
Hier gibt´s die richtigen Nisthilfen (klick). Die Baumarktdinger sind Mist!




Diesen Terrakotta-Niststein und 100 Pappröllchen in verschiedenen Durchmessern ham wir erstmal bestellt. Es macht große Freude den kleinen Bienen zuzuschau´n, tolle Sache!

Am Vormittag die große Lesumrunde gemacht, zwei Stunden, Beginn in Knoops Park, wunderbares Frühlingswetter!







Das Drumrum-Spiel ganz unformal ...

Auf dem Heimweg kurz bei Wassenaar reingeschaut, Anzuchterde gekauft und Aquarien angekuckt - immer wieder faszinierend.






Über die gesundheitsfördernde Wirkung der Hundehaltung gibt’s ne Menge Studien. Natürlich brauche ich (und die Leser dieses Blogs) für diese Erkenntnis keine Studien – wir erleben den wohltuenden Kontakt zum Hund ja täglich. Trotzdem issis interessant das mal wissenschaftlich beleuchtet zu sehn.
Also: Verantwortlich ist das Hormon Oxytocin. Oxytocin wird ausgeschüttet, wenn wir etwas betrachten oder erleben, das unsere Seele berührt. Es ist das Bindungs- und Vertrauenshormon.
Dieses Hormon sorgt z.B. dafür, daß sich Eltern selbstlos für ihre Kinder aufopfern, und es zirkuliert auch vermehrt im Blut, wenn wir mit Hunden umgehen, insbesondere mit dem eigenen.
Und nicht nur der Mensch empfindet diese Glücksmomente – der Hund tut das nachweislich auch!
Karen Allen von der Universität Buffallo konnte feststellen, daß während einer Studie mit 60 an extremem Bluthochdruck erkrankten Menschen von denen die Hälfte einen Hund aus dem Tierheim adoptierte, genau diese Hälfte schon nach drei Monaten einen signifikant gesunkenen Blutdruck zeigten, mit Langzeiteffekt. Bei der Kontrollgruppe ohne Hund, die lediglich an einem Meditationsprogramm teilnahm, konnte keine Verbesserung festgestellt werden. In einer weiteren Studie mit 48 Aktienhändlern, die erhebliche Stresssymptome zeigten, bekam wiederum die eine Hälfte einen Hund, die andere lediglich Medikamente. Im Stresstest nach sechs Monaten zeigte sich, daß der Hund die Medikamente um Längen geschlagen hatte.
Andere Studien zeigen, daß sich Menschen mit Hund schneller von Krankheiten und Operationen erholen und wahrscheinlich sogar eine höhere Überlebenschance haben.
Und dann ist da noch die Langzeitstudie über 30 Jahre mit 9723 Teilnehmern, die einmal jährlich zu ihrem Gesundheitszustand befragt wurden. Die Hundehalter gingen um ca. 15% seltener zum Arzt. Die Volkswirtschaftlerin Renate Ohr, Uni Göttingen, stellte auf Grund dieser Zahlen eine Berechnung auf. Wenn in Deutschland 10 Millionen Menschen mit Hunden zusammenleben und dementsprechend seltener zum Arzt gehen, dann macht das eine Ersparnis im Gesundheitswesen von rund 2 Milliarden Euro pro Jahr.

(Aus "Forschung trifft Hund")


Heute waren wir wieder mit "Eske" unterwegs, dreieinhalb Stunden durch die Hammeniederung, schönes Wetter. 
Dank des Engagements von Eskes Frauchen verlief der zweite Gang der beiden Entlebucher viel harmonischer, viel entspannter für Mensch und Hund!



Und weil wir im Café Lindenlaub bei viel Kaffee, Kuchen und Eis drüber gesprochen haben - 
hier das Video von Merle und der Fischattacke:




For Ulrike only: Die Internationalen Keramiktage in Oldenburg,

kurz gesacht - der Töpfermarkt am 5. und 6. August 2017 (klick).














"Es hält sich das hartnäckige Klischee, daß Hunde hauptsächlich als Partner- oder Kinderersatz gehalten werden. Tatsächlich leben 86% der deutschen Hunde in intakten Familien (Rehm, 1993)."



... das Gejammer macht uns krank. Während andre unten wurzeln, gehn wir locker oben lang ...




So, er ist da! Ein Wolf im Land Bremen.
Gesichtet in Borgfeld - da gehn wir auch mit Cleo.

Hier die Zeitungsartikel:
Wolf in Borgfeld gesichtet
Der Weg des Wolfes
Was tun bei einer Begegnung

(klick)



Heute den Nachschub gesichert:



An Heiner gedacht ...


"Jogginghosen sind das Zeichen der Niederlage. 
Wer in Jogginghosen auf die Straße geht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren".

(Karl Lagerfeld)





Eben auf der Hauswaage gewogen: 23,8 kg.


PH: Vielfach wird der Rat gegeben, einen ängstlichen Hund zu ignorieren. Wie sehen Sie das? 
Nadin Matthews: Mir ist die Aussage zu generell und darüber hinaus auch zu herzlos. Was damit gemeint sein sollte, ist, nicht in das emotionale Loch hinterher zu springen, in das der Hund gerade gefallen ist. Hunde brauchen in ihrer Angst eine Orientierungshilfe und das Angebot der Sicherheit von ihrem Menschen. Jemanden in seiner Angst allein zu lassen, ihn einfach nicht zu beachten, löst für den Hund nicht den Konflikt. Ich muss ihm helfen, die Situation anders zu bewerten. Wer dies souverän und gelassen lebt, könnte dabei auch sprechen und den Hund anfassen. So wie man auch ein Kind an die Hand nimmt und es sich dadurch sicherer fühlt.


Die Brut- und Setzzeit beginnt bald. Ab 15. März gilt wieder Leinenpflicht für Vierbeiner.
Der Bremer Tierschutzverein weist darauf hin, dass regelmäßiger Freilauf ohne Leine eine wichtige Voraussetzung für die artgerechte Haltung und sozialverträgliche Erziehung von Hunden ist. Als Lauftiere müssen Hunde ausreichende Möglichkeiten bekommen, ihren Bewegungsdrang auszuleben, ihre Umwelt zu erkunden und mit Artgenossen zu kommunizieren. Fehlende Bewegung führt zu gesundheitlichen Schäden und Verhaltensproblemen.
Am Dienstag (Mittwoch) beginnt für Bremer Hundebesitzer wieder das bekannte Dilemma: Einerseits sind sie durch tierschutzrechtliche Bestimmungen dazu verpflichtet, ihre Tiere täglich frei laufen zu lassen. Doch wer in der sogenannten Brut- und Setzzeit vom 15. März bis zum 15. Juli außerhalb des bebauten Stadtgebietes dieser Verpflichtung nachkommt, riskiert ein Bußgeld.

Der Bremer Tierschutzverein kritisiert diese Regelung als zu pauschal: "Selbstverständlich gibt es Gebiete, in denen Hunde zum Schutz von Bodenbrütern und Jungtieren angeleint werden müssen", so Wolfgang Apel, Vorsitzender des Bremer Tierschutzvereins (leider ist Herr Apel vor kurzem verstorben, viel zu früh. Ein wirklich guter Mann, unersetzlich, wie ich finde). "Die derzeitige Regelung ist jedoch nicht sachgerecht, da nicht berücksichtigt wird, wo tatsächlich eine Beeinträchtigung wild lebender Tiere vorliegt“. Der entsprechende Paragraf im Bremischen Feldordnungsgesetz wurde erst 2001 eingeführt und existiert außer in Bremen und Niedersachsen in keinem anderen Bundesland.
(Quelle: www.bremer-tierschutzverein.de)


Genau, recht hat er, und drum helfen wir der "unsachgerechten Regelung" ein wenig auf die Beine und tun, was wir verantworten können. Das hat seit über 35 Jahren gut geklappt. 




Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte ...



Schwanensee ...

Und hier ist unsere Freundin "Heidi" aus Wentorf bei Hamburg in ihrer 13ten Lebenswoche (denke ich mal).



Sie hat das Zeug Geschichte zu schreiben ...


Heute vormittag einen knapp dreieinhalb Stunden-Gang durch´s Heilsmoor gemacht (klick)








Schon seit jeher hat der Wald Einfluss auf das Seelenleben der Menschen genommen.,
Der deutsche Wald ist ein Phänomen der Deutschen.
Im Märchen markiert der Wald die Grenze zwischen dem Bekannten und dem Fremden.
In Wirklichkeit ist der Wald – zumindest hierzulande – das Gegenteil von unberührter Natur. 
Er ist nirgends mehr Urwald, sondern vielmehr künstlich gestaltet.
Deutschland besitzt 34 Milliarden Bäume – kein Land Mitteleuropas besitzt mehr Holzvorräte.




Cleo frei im Wald? Gibt´s da kein Wild? Doch, doch, Damwild sogar, ham wir auf der Lichtung gesehn. Aber Vertrauen ist keine Einbahnstraße, und bei voller Konzentration auf den Hund (und Trillerpfeife um den Hals) klappt´s schon. Macht so einfach beiden mehr Spaß (der Revierjäger wird´s anders sehn, so ist Demokratie, BRÜLL!).

Mit einem Tag Abstand möchte ich zu den obigen (nicht ganz ernst gemeinten) Sätzen eine Fußnote anfügen:
Natürlich sind wir keine Landschaftsanarchisten. Natürlich ist auch unser Leitsatz, dass ein Hund keinen Schaden (welcher Art auch immer) anrichten darf - eine allgemeine Rücksichtnahme ist das Zauberwort. Natürlich akzeptieren wir Regeln, allerdings mit einem gesunden Spielraum in der Auslegung ...



Nach der neuesten Horrormeldung, unseriöse Hetze inclusive: "Wolf zerbeißt Elektrozaun und reißt Ziegen" (klick), warte ich auf die nächste Überschrift: "Wolf fraß Taxi, Taxifahrer suchte Schutz im Handschuhfach!"

Ich denke schon, dass die Wolfspopulation in Deutschland sinnvoll gemanagt werden sollte, aber nicht von den Stammtischen aus!

Nicht aus Prinzip NEIN sagen, aber auch nicht reflexhaft JA.
(Joachim Gauck, Bundespräsident a.D., leider)


Gestern ´ne Mail im Kasten gehabt, von einer Rechtsanwaltkanzlei, ich hätte eine Urheberrechtsverletzung begangen, bis über 4000 Euro Strafe drohen, war recht professionell aufgemacht. Und ein wenig steigt der Puls dann schon ...

Nach der Kanzlei gegoogelt, die gibt´s tatsächlich, und dann auf die Seite "onlinewarnungen.de" gekommen - zum Glück! Es handelte sich um eine Spam-Mail, eine Fälschung mit Trojaner, ich hatte natürlich nichts angeklickt. Nun bin ich noch weniger naiv als vorher ... Hier die Seite (klick).




Endlich! Sommer in Lesmona? Nein, Frühling anner Hamme!!!



Die nicht mehr ganz Jungen unter uns kennen vielleicht noch den Song der Gruppe "Kraftwerk" von 1978.

Das Model 
(gesprochen: Modell)

Sie ist ein Model und sie sieht gut aus.
Ich nehm' sie heut gerne mit zu mir nach Haus.
Sie wirkt so kühl, an sie kommt niemand ran.
Doch vor der Kamera da zeigt sie was sie kann.



Cleo hat seit gut einer Woche eine gewisse Neigung zu niesen. Und zwar kaum in der Wohnung, dann aber im Treppenhaus und beim Eintreten in die frische Luft draussen. Nichts Anfallartiges, sie niest halt ein-, zwei- manchmal dreimal hintereinander, dann ist auch wieder gut. Dabei läuft ihr die Nase ein wenig, klare Flüssigkeit, nichts Bedrohliches. Das ham wir uns nun die Woche angekuckt, Euphrasia D6 gegeben und uns dann einen Termin bei der Tierärztin geholt, zur Sicherheit. Da war´n wir eben. Cleo hat ja schon immer eine gewisse allergische Reaktion durch tränende Augen gezeigt. Auch das war und ist nix Bedrohliches. Und nun kommt die triefende Nase dazu, Haselnußpollen oder was weiß ich. Da unsere Tierärztin "ganzheitlich drauf ist", haben wir uns auf eine Eigenblutbehandlung geeinigt. Oh Gott, denkt man, ist aber keine große Sache, die erste Behandlung ham wir eben gemacht, zack. Dem Hund wird ein Tröpfchen (wirklich nur ganz wenig) Blut entnommen, das wird dann mit vier "Substanzen" vermischt und zurückgespritzt, an verschiedene Stellen am hinteren Hund. Also viermal pieksen. Dauert fünf Minuten und ist - zumindest für Cleo - der Rede nicht wert. Nächste Woche nochmal, insgesamt vier Behandlungen (wenn ich mich nicht irre), 70 Euro pro Mal, naja, man gönnt sich ja sonst nix. 

Hier mal was zum Nachlesen, klick.




Unser kleiner, dicker Hund hat übrigens auf der Tierarztwaage 23,8 kg gewogen (unter Zeugen, Ulrike, hahaha). Und das sind nun doch (mußt jetzt stark sein, lieber Rolf) ein paar Gramm zuviel. Also ab sofort nur noch gestrichen volle Kellen, keine gehäuften mehr, Bikinifigur, logo ...


Zwei Besoffene im Auto. 
"Mann, Alter", lallt der eine, "fahr doch nich so weit links!"
"Wieso ich", lallt der annere aufgebracht zurück, "ich denk, Du fährst ..."




"Bekennen wir uns also dazu, ­unsere Hunde zu vermenschlichen, oder ­besser dazu, sie als Mitglieder in unserem Familienverbund „in bestimmter Hinsicht wie Menschen zu ­behandeln“, indem wir sie als fühlende und ­denkende Wesen achten!"  

Aus: „Todsünde“ Vermenschlichung? von Dr. Konstanze Jablonowski. 



Gegen Abend noch einen kleinen Gang in Fischerhude gemacht,


und vorher ... Eis, fünf Kugeln!


Wir arbeiten mit Cleo gerade an der richtigen Entfernung, d.h., wenn wir im Wald oder aufm Feld gehn (besonders in neuen, aufregenden Gebieten), dann gibt´s erstmal zwei Varianten: Cleo bleibt bei uns (geht sozusagen Fuß) oder sie darf los und läuft dann oft ziemlich weit voraus, Erkundungstrieb, klar. Ab einer Entfernung von 25 bis 30 m werd ich etwas unruhig (besonders jetzt in der Brutzeit), und stoppe sie (Halt, warte!) oder rufe sie zurück. Das klappt bei uns problemlos, aber es bringt auch eine gewisse Unruhe in die Gänge. Unser Ziel ist, daß Cleo von sich aus ihren Aktionsradius begrenzt - nicht ganz einfach für einen Hund.
Hab ihr heute vormittag beim Gang am Hammedeich (neuer Abschnitt) mein Anliegen erklärt - klappt schon recht gut!

Am Nachmittag war´s hier höllisch heiß (Brüll!), bin im T-Shirt übern Truperdeich. Unser kleiner schwarzer Hund muß sich mit den neuen Temperaturen unter der brennenden Sonne (Hoch Ludwiga, satte 16 Grad) auch erst wieder anfreunden. Bald wird angebadet, dann isse wassergekühlt ...



Gestern war vielleicht ein Wetter, ja so ein Wetter! Herrli durfte das Geld fürs Hundefutter verdienen, aber Frauli hatte frei und machte mit Cleo einen Gang, einen Wahnsinnsgang, hier isser:



Gestartet wurde vom Unisee-Parkplatz aus, an der Kleinen Wümme lang bis Damsiel. Dann über den geschlängelten Deich der (großen) Wümme. An vielen Höfen und ein paar Hofhunden vorbei, bei Kaemena ein Bio-Eis gegessen (klick), und weiter bis Kuhsiel. Abbiegen auf den Kuhgrabenweg, am Kuhgrabensee vorbei und zurück zum Parkplatz. Die Strecke ist zwar fast autofrei, aber wegen des ignoranten Verhaltens vieler Rennradfahrer lief Cleo überwiegend an der Leine (auf 2,20 m eingeklinkt und forschen Schrittes).
Gute vier Stunden waren die beiden unterwegs und hatten über 20 km unter den Füßen, Respekt!



Als "mündiger Patient" sind Sie heute Partner der Ärzte geworden. Genauso können Sie auch ein mündiger Welpenkäufer werden. Was ist Ihnen wichtiger? Das Aussehen des Hundes oder seine "inneren Werte" wie Gesundheit, Anpassungsfähigkeit, Langlebigkeit und gutes Wesen? Der schönste Hund hat geringe Chancen im Leben, wenn er nicht gesund ist.

(Aus: Der mündige Welpenkäufer beeinflusst die Hundezucht, von Dr. Helmuth Wachtel - klick hier)








Mittwoch, 1. Februar 2017

Februar, der Monat vor März ...




Ich bin mir jetzt relativ sicher, dassis irgendwann Frühling wird, daß es früh hell wird und die Vögel singen, daß der Himmel richtig blau ist und die Landschaft grün, oh ja!


"Wenn der Sommer nicht mehr weit ist
und der Himmel violett,
weiß ich, daß das meine Zeit ist,
weil die Welt dann wieder breit ist, 
satt und ungeheuer fett!"

(Konstantin Wecker)


Aber erstmal ist Cleo läufig. Sie tröppelt rötlich, pinkelt viel in der Gegend rum, und gestern ham wir gemeinsam einen Foxelrüden  desillusioniert. Die zweite Läufigkeit kommt recht planmäßig, nun schau´n mer mal, dann seh´n mer scho!



Hallo Leute! Der Router hatte seinen fragwürdigen Geist aufgegeben und so konnten wir 5 (in Worten FÜNF) Tage nicht ins Internet. Was uns am Leben erhalten hat war der Spruch eines Optimisten:
"So beschissen kann´s mir gar nicht geh´n, daß nach unten nicht noch Luft ist ..."
 Nun ist die Welt wieder in Ordnung, eben noch die 16 Tausend Mails lesen, den Virenscanner auf den neusten Stand bringen, nach Updates suchen und so weiter. Also bis gleich!


Mit dem Buch von Turid Rugaas , "Calming Signals - Die Beschwichtigungssignale der Hunde", hat vor einigen Jahren eine weitere der vielen Spinnereien der Hundeszene um sich gegriffen und unzählige Jünger gefunden. Der Blödsinn ist aber wohl abgeklungen. Nun hab ich letztens eine kurze Stellungnahme des leider verstorbenen Kynologen Wachtel gefunden, die den Punkt trifft:
"Der Wiener Hundeexperte Dr. Wachtel kritisiert überhaupt in teils launigen Worten das Thema Beschwichtigung und weist darauf hin, dass Caniden soziale Distanz zu Artgenossen, denen sie sich unterlegen fühlen, vermindern oder Beziehungen vertiefen wollen. Weder die Bezeichnung „calming", noch die deutschen Übersetzungen „Beruhigung" oder gar „Beschwichtigung" würden da passen, denn der Sozialpartner solle nicht beschwichtigt werden, wie etwa eine zornige Hausfrau von dem beschwipst spät nachts erscheinenden Gatten, wie Wachtel erklärt".
(Quelle: www.wuff.eu/)






Oha, heute issis lausig kalt, aber Frauli geht mit Cleo die große Runde bei Neuhelgoland, tapfer, tapfer!
Eine kleine Sache will ich noch erzählen. Vor paar Tagen geh´n wir oben (auf´m Deich) und unten kommt uns ein Basset mit Oma entgegen. Cleo an der Leine, wegen der Läufigkeit sind wir etwas vorausschauender. Bassets sind diese 30 cm hohen, anderthalb Meter langen und zwei Zentner schweren Hunde, bei deren Anblick immer Inspektor Columbo im Geiste auftaucht. 
Aha, denk ich noch, von dem Dicken da unten wird keine "Gefahr" ausgeh´n - da isser auch schon oben bei Cleo, in Sekundenschnelle!! Obwohl die Stehtage noch nicht da sind hocke ich mich hin, nehme Cleo zwischen die Knie und halte ihr den Hintern frei. Aber der Basset drängelt sich unter mich wie ein Bulldozer, hebelt mich geradezu aus (natürlich isser friedlich). 
"Wir sind läufig!", rufe ich der Oma zu, die eine Zeit braucht um auf den Deich zu kommen. Inzwischen ringe ich mit dem Basset, versuche ihn irgendwie am Halsband zu halten ... jetzt ist mein Ehrgeiz geweckt, es wird sportiv! Cleo amüsiert sich scheinbar. Endlich ist Oma da, anleinen, gut, Tschüß und weg sind wir. Na, wenigstens ham wir dem Bulldozer den Tag versaut, gedanklich, hahaha!





Gestern die neue Ladung Knabberlis gekriegt (zooplus liefert wirklich zügig): 
30 Rinderohren und 1,5 kg Rinderkopfhaut. Ansonsten gibt´s nach jeder Mahlzeit ein Stängele, für die Zähne.






Zurück aus der Kälte, anderthalb Stunden-Gang, war schön, keine Begegnungen gehabt, Einsamkeit, nur Herr und Hund!
Jetzt ne Kanne Tee für mich und ein Rinderohr für Cleo. Die Zwischenmahlzeit aus Magerquark, eingeweichten Olewo Karottenpellets (hier) und einem Schuß Leinöl ist Tradition.




Für die Hamme im Bereich Neuhelgoland werd ich mir nach der Schonzeit mal einen Gastangelschein holen. Ich hab paar Wobbler, die ham mehr gekostet als ich bisher in die Rentenversicherung eingezahlt hab. Dann zeig ich den Hechten aber, wo der Frosch die Locken hat, BRÜLL !!!



Sonntag, 12. Februar.
Zweieinhalb Stunden zwischen Lesum und Weser gegangen, angenehm kühl war´s. Gleich gibt´s Kohlsuppe!



Graureiher und Silberreiher,


Kopfweidenschnitt, in zwei Jahren sieht das wunderbar aus,


eine Ehe auf Lebzeit, da kann man was lernen ...


Cleo´s Halsband fungiert natürlich nicht als "Würger", das werfen wir ihr so rüber, aus reinster Bequemlichkeit, hahaha. 
Wenn die Möglichkeit besteht, daß sie doch ziehen könnte (z.B. an gewissen Tagen der Läufigkeit), dann kommt das Geschirr zum Einsatz.



Läufigkeitstagebuch

31.1. 
Wir ahnen etwas ...
1.2.
Erste Blutstropfen verschönern die Wohnung.
2.2
Cleo will zu anderen Hunden. An der Leine bellt sie empört, weil sie nicht darf. Viel schnüffeln, viel pinkeln.
5.2.
Sie blutet stärker. Teilt sich beim Spielen und Sausen die Kräfte ein.
6.2.
Cleo trifft auf andere Hündin und spielt ausgelassen. Das Interesse läßt aber schnell nach. Ein Bassetrüde wird ziemlich aufdringlich.
7.2.
Großes Interesse an Markierungen im Revier, gründliches Schnüffeln und "Überlackieren".
8.2.
Wunderbar mit einem kastrierten Rüden gespielt. Später dem kleinen Nachbarsrüden nach Begegnung etwas nachgejault.
13.2.
In den letzten Tagen nix grundlegend Neues, sie ist ruhebedürftiger, macht aber engagiert wie immer die langen Gänge. Bald müssen die Stehtage kommen.






Zwei Stunden am Hammedeich hinter Ritterhude gegangen, einsame Gegend, viel freies Weideland, Graugänse, Kormorane.
Cleo hatte wohl Jagdwurst gefressen, sie war die ganze Zeit gedanklich auf Fasanenjagd, einmal auch ganz praktisch ...
Die Situationen gleich zu Übungszwecken genutzt, die Trillerpfeife macht Eindruck. Wenn ich voll konzentriert bin hab ich sie unter Kontrolle. Aber sie nutzt die kleinste Unkonzentriertheit sofort für ihre Dopaminschübe, die Schlaumaus! Da werden wir ernsthaft nacharbeiten: Wildern? Nein, Danke.


Nachtrag zum Läufigkeitstagebuch:
Gestern an der Kuhgrabenwegwiese Lotta getroffen, die beiden kennen sich ganz gut und spielen wie verrückt miteinander. Dann von Lotta verabschiedet, und einen kleinen Rüden getroffen, einen "Schiwawa"/Russel-Mix. Der zeigte sich natürlich sehr interessiert an Cleo, wurde aber problemlos auf Distanz gehalten. Das änderte sich als ein großer Rüde auftauchte. Und nun schien auch Cleo interessiert, jedenfalls funktionierte der Rückruf nur schleppend. Ich also hin um die Ehre der "Verlobten" zu verteidigen. Das war gegen den Rüden nicht einfach. "Vielleicht nehmen Sie ihren Freier jetzt doch besser an die Leine", sagte ich der Halterin, die auch guten Willen zeigte. Es dauerte allerdings eine Weile bis der Karabiner eingehakt war. Zwischenzeitlich hatten die beiden Hunde mich umgestoßen. Wie ein auf dem Rücken liegender Maikäfer klammerte ich mich verbissen an Cleo, während der Rüde zwischen mir und der Hündin kaum mehr zu unterscheiden bereit war. Es war wie eine Szene mit Diddi Hallervorden und Helga Feddersen - ich war Helga. Die Lage entspannte sich mit dem jetzt angeleinten Rüden nur wenig, denn halten konnte das Frauchen den nicht. Irgendwann hatten wir uns der Situation doch noch entziehen können und traten mäßig eingesaut aber auch erheitert die Heimfahrt an, ein schöner Nachmittag ...
Was lernen wir? Keine Ahnung, ich jedenfalls habe mir vorgenommen in einer vergleichbaren Konstellation mich weniger um Cleo zu kümmern als vielmehr um den Rüden, d.h. wenn der vom Frauchen nicht zu bändigen ist, dann greif ich dem eben ins Halsband und halt ihn fest bis die Feuerwehr eintrifft, BRÜLL !
Wie auch immer: Die Stehtage sind da, gut zu wissen.




In unregelmäßigen Abständen schau ich mir dieses Video an. 
Weil mir dann das Herz aufgeht (und mir klar wird, was für ein Anfänger ich bin ...)




Heute drei Stunden draussen gewesen, am Stück natürlich. Herrlichstes Wetter, ganz unglaublich! Gegen Ende wieder mal einen Disput der üblichen Art mit einem Rüdenhalter gehabt. "Halten Sie doch bitte ihren Rüden bei sich, unsere Hündin ist läufig", "Nur die Ruhe, meiner ist kastriert", "Auch kastrierte können nerven, behalten Sie ihn einfach kurz bei sich". Jetzt ist der Rüde nur noch wenige Meter von Cleo weg, der Typ reagiert träge, Frauli wirft die Discscheiben vor den Hund, der stutzt, bleib stehn. Nun kommt Leben in den Ignoranten. Wie wir nur etwas nach seinem Hund werfen könnten? Nach der zweiten Bitte hätten wir damit kein Problem, erkläre ich ihm ruhig. Er sondert noch aufgebracht den üblichen Unsinn ab, redet über Sozialisation von Hunden usw., 
ja ja, wir gehn weiter. Die Anzahl an Vollidioten unter Hundehaltern pro Quadratmeter ist doch recht hoch ...




Irgendwie machen die Stehtage bei Cleo eine Pause. Sie ist zwar nach wie vor merklich stärker bemüht zu anderen Hunden (Rüden?) zu kommen und macht auch manchmal in der Wohnung einen "verträumten" Eindruck, aber sie blutet kaum noch und verstärkt Körperkontakt sucht sie nicht. Schau´n wir mal wie´s weitergeht.



Heute ist grau, tristes Wetter, Mieselregen, Gang im Syker Wald ist geplant.

Nach dem zwei Stunden-Gang durch´n Wald hat Cleo den Rest des Tages bis auf kurze Pippi-Gänge und die Zeiten der Nahrungsaufnahme (Rinti gab´s mal wieder) in Morpheus´ Armen verbracht - sie hat gepennt!





"Pro Jahr werden etliche tausend Hunde von Jägern erschossen; genaue Zahlen gibt es nicht, da es keine Meldepflicht gibt. 
Erlaubt sind diese Tötungen, da der Gesetzgeber von einer Gefahr streunender Haustiere für die Umwelt ausgeht. 
Im Verhältnis zu den Umweltschäden durch die Jagd nehmen sich diese Dinge jedoch geradezu niedlich aus. Nach einem Bericht der Sendung "hundkatzemaus" vom 31. März 2012 werden in Deutschland jährlich rund 400 000 (vierhunderttausend) Hunde und Katzen erschossen."

(Quelle: "Der Wald, ein Nachruf " von Peter Wohlleben)


Heute Vormittag nach dem Wochenendeinkauf den Truperdeich einmal hin und zurück gegangen, anderthalb Stunden, niemanden getroffen. Auf dem Hinweg ist Cleo die Deichkrone langgesaust, nach vorn, nach hinten, immer wieder, dabei das Spielzeug am Band um die Nase schleudernd. Das brauchte sie dringend nach der gestrigen Schlafkur ... Der Rückweg war dann etwas gemütlicher, schnüffeln, büschen geübt, in die Ferne gekuckt, die Wümme beim Fließen belauscht.





Forschung trifft Hund, 
von Udo Gansloßer, Kate Kitchenham, Kosmos Verlag.

Das Kapitel über `Stress bei Hunden´ mal frei gerafft von mir wiedergegeben:

Definition:
Stress ist dann zu erwarten, wenn die Anpassungsfähigkeit eines Hundes überfordert wird, z.B. wenn ein Hund ohne Training plötzlich U-Bahn fahren oder mit zum Stadtbummel kommen soll. Es prasseln zu viele Reize auf ihn ein, er kann nicht filtern, sortieren und verarbeiten – er reagiert überfordert. Es wird nicht zwischen negativem und positivem Stress unterschieden.
Positiver Stress ist ein aufregendes, schönes Erlebnis, wie bspw. beim Mantrailing. Doch auch ein Suchhund kann nach einer bestimmten Dauer des Suchens ähnliche Stressymptome zeigen wie ein durch Überforderung negativ gestresster Hund.

Begriffserklärung:
Angst bezieht sich auf ein unbestimmtes Empfinden des Bedrohtseins, das als unkontrollierbar empfunden wird. Äussere Symptome sind züngeln, sich kratzen, hecheln, fellschütteln, fiepen, Unruhe.
Furcht bezieht sich auf konkrete Gegenstände oder Situationen. Es werden kampf- oder Fluchtreaktionen ausgelöst. Der Hund hat also keine Angst vor gelben Mülltonnen, er fürchtet sich vor ihnen.

Bei der Intensität und Ausprägung der Stressymptome machen die Stressfaktoren, die Persönlichkeit, der Ausbildungsstand, das Geschlecht und die Lebensweise den Unterschied.

Nur echtes Spiel reduziert Stress (keine Wettkampfmentalität). Die Gegenwart des Menschen, Wohlfühlmassagen dämpfen Stresshormone. Eine reiche Umwelt vermindert Stress (Zwingerhaltung ganz schlecht, wobei auch ein eingezäunter Garten ohne Sozialkontakt zum Menschen ein Zwinger sein kann).

Untersuchungen zeigen, dass die (länger andauernde) Einschränkung durch die Leine für den Hund ein erhebliches Problem darstellen kann, zumindest wenn er eine zurückhaltende, vorsichtige oder ängstliche Grundpersönlichkeit aufweist. Gut angewöhnte Maulkörbe bringen dagegen im Alltagsgeschehen (Spaziergang oder bei Spielgruppen) keine Nachteile.

Der Verlust der gewohnten Umgebung und der Bezugspersonen ist ein sehr hoher Stressfaktor. Man darf sich nicht wundern, wenn der nach zwei Wochen aus der Tierpension abgeholte Hund verstört und krank ist.





Strandgut vom letzten Rügenurlaub als Badezimmerkunst.


Sonntag-Vormittag-Gang durch´s Werderland.



Kanadagänse-Paar auf der Durchreise.


Dann gab´s Pü mit Rosenkohl. Die bissfest gegarten Röschen kommen noch mit viel guter Butter für fünf Minuten in die Pfanne, Semmelbrösel dürfen nicht fehlen und frisch geriebener Muskat, sehr lecker!




"Interessant ist die Feststellung … , dass die Anzahl der übernervösen, hyperaktiven Hunde trotz zunehmender Hundeschulbesuche steigt, weshalb die Autorin die Frage aufwirft, ob manche Hunde durch zuviel „Programm“ (Erziehungskurse, Hundesport) nicht schlicht und einfach überfordert sind, so dass hier auch wieder ein Umdenken in Richtung „weniger ist mehr“ erfolgen könnte."

(Quelle: Dissertation zur Erlangung der tiermedizinischen Doktorwürde 

der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München 
von Anja Karin Gold )


Im Normalfall wird bei uns gegen 7 Uhr gefrühstückt. 
Vorher bekommt der kleine dicke hungrige Hund sein Fresschen. Dann erstmal nach unten, also raus. Kurz über die kleine Nebenstraße und dann ist da ein knapp hundert Meter langer "Grünstreifen" zwischen den Wohnhäusern. Cleo wird ausgeklickt und dann kommt der Morning-Run, sie rast los, weit voraus, kehrt um, bellt, rast wieder los, erledigt das Geschäftliche, kommt wieder zurück, schnüffelt im Schnelldurchlauf alles ab, natürlich reagiert sie sicher auf den Rückpfiff, falls erforderlich. Dann wird sie wieder eingehakt und ab zum Frühstück, zu meinem diesmal (ich bin schließlich auch wer).
Letztens stand meine alte Freundin Frau Hamels (jetzt in Rente, der alte Flexileinen-Hund ist kürzlich gestorben, ein neuer kleiner Mischling ist in Planung) auf dem Balkon und sah Cleos Raserei verblüfft zu. "Die ist aber unternehmungslustig!", kommentierte sie so witzig wie treffend.



Heute kein schönes Wetter, das Leben geht trotzdem weiter, ich weiß. Aber man wird doch noch lamentieren dürfen ...


Vorher zur Stimmungsaufhellung zu Bodes (best Fischladen in town).



Und da liegen sie, hinten auf den Silbertabletts:
Meine Stinte! Die Saison ist knapp bemessen, fast anderthalb Wochen gab´s keine, zu warm war´s und zu windig. Dann stehn sie am Grund und gehn nicht in die Reusen.


Aber nun ist alles gut. Ein Schälchen auf dem Beifahrersitz, Stinte to drive, sozusagen, hahaha! Bei Stinten gibt´s in meinem sonst drogenfreien Leben eine Ausnahme, da werd ich zum Junkie. Wenn´s sein müßte würd ich die Fischchen auch rauchen ...








"Humor ist, wenn man trotzdem jagd ...".
Im Videotext wird das "jagd" natürlich mit "t", also "jagt" geschrieben (für die Kirschkernschnitzer unter den Lesern, hahaha!


Heute vormittag im "Land der tausend Pfähle" gewesen.







Cleo zeigt eigentlich keine Anzeichen einer Läufigkeit mehr, seit einer Woche vielleicht. Die ganze Sache ist ziemlich moderat verlaufen, schwer einzuschätzen was gerade angesagt ist und was noch kommt. 
Downtrillermäßig haben wir kurz nachgearbeitet, klappt wieder recht zuverlässig - allerdings ist der "Elchtest" (wohl besser der Rehtest) noch nicht absolviert. 


Die Wiesen und Weiden sind momentan überschwemmt, stehn bis max. 20 cm unter Wasser. Cleo planscht gern und ich find´s auch witzig, und diesmal hab ich´s fotografiert. Was keiner von uns beiden mit auf der Rechnung hatte, war ein unsichtbarer Graben ...







Cleo hat gute Nerven, kurz das Wasser aus dem Fell geschüttelt und gut. Aber bei Herrli pochte das schlechte Gewissen doch leise ...

Vorhin nach zwei Wochen Enthaltsamkeit mal wieder um den Unisee gegangen. Cleo fand´s schön über den Sandstrand zu sausen und im See zu kneipen. Einige Hunde getroffen, auch Rüden (alle laufen frei, logo). Sie ist definitiv nicht mehr läufig, Null Interesse von beiden Seiten. Auch hat es den Anschein, daß ihr Kontaktbedürfnis nach Artgenossen auf ein erwachseneres Maß geschrumpft ist. Sie begrüßt kurz, manchmal leichte Spielansätze und das war´s. Auch sind ihre Rasereien, also sausen und rennen und toben bis der Arzt kommt, auf ein gelenkschonenderes Maß runtergekommen. Ingesamt kann man sagen: Cleo ist kein Kind mehr, hahaha!