Donnerstag, 1. September 2016

Da isser: Der September




Der September ist der neunte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender und hat 30 Tage. Am 22. oder 23. ist die Tagundnachtgleiche: Die Sonne steht in der Äquatorebene der Erde und geht an diesem Tag genau im Osten auf und genau im Westen unter. An einem dieser zwei Tage beginnt, astronomisch gesehen, der Herbst.
(Quelle: Wikipedia)

Wir waren vorhin wegen Cleos Hautsache nochmal bei der Tierärztin. Die "schuppigen Pickel" variieren, mal sind´s wenige, mal 
 sind´s viele. Kaum Juckreiz (Gott sei Dank). Es ist von drei Stellen was abgekratzt worden und dann auf Milben untersucht. Negativ, keine Milben. Nun geben wir für anderthalb Wochen ein für Junghunde angemessenes, vertretbares Antibiotikum, Tabletten, zweimal täglich. Es sollen alle Stellen komplett verschwinden, abheilen. Dann schau´n wir weiter. Irgendwas Allergisches käme noch in Betracht, aber soweit sind wir noch nicht. Cleo war wieder total relaxed auf dem Behandlungstisch und hat anschließend ihrem Ruf einer "rumkaspernden Schönheit" alle Ehre gemacht.



So, nach dem Frühstück noch kurz ausruhen und dann ab in die Steller Heide. Unterschätze nie einen Hund, der einen Schritt zurück geht - er könnte auch Anlauf nehmen ...


Mielosan Honigsalbe (klick) ist sehr gut bei kleineren Verletzungen, Abschürfungen oder Hautreizungen. Die Salbe speziell für Tiere gibt´s nur beim Tierarzt oder man googelt ein wenig.



Längere Gänge strukturieren wir ja, d.h. die erste Viertelstunde wird überschüssige Energie abgebaut, dann gibt´s Konzentrierteres: Suchen und apportieren beispielsweise. Zwischendurch (und bei Bedarf) Leinenführigkeit, Rückruf, Abbruch, Folgen an rechter und linker Seite. Dann wieder Spaß haben (den haben wir natürlich immer, logo), schwimmen oder einfach durch´n Wald gehn, schnüffeln, Hund sein. Bei Begegnungen mit Artgenossen wird manchmal getobt, momentan üben wir häufig das "Ignorieren", also das unbeteiligte Vorbeigehen.  

Apropos spielen: Spielen ist schön und wichtig. Man kann allerdings auch was falsch machen. Bei Merle hab ich was falsch gemacht. Nachdem wir gespielt hatten (suchen, zurückrasen und finden usw.) war dann irgendwann Schluß mit lustig, ich steckte das Spielzeug in die Tasche und sagte: "Pause, Sense". Soweit noch kein Fehler. Merle wollte das nicht akzeptieren und drängelte, lief um mich rum, fixierte mich mit Blicken, man kennt das ja. Nach relativ kurzer Zeit hatte sie mich weichgeklopft und ich zog das Spielzeug erneut aus der Tasche ... Das war der Fehler! Von da an konnten Spaziergänge auch nerven, weil der Hund keine Ruhe gab. Es brauchte eine ziemliche Weile des Durchhaltens, um den gemachten Fehler zumindest halbwegs auszubügeln. Bei Cleo hab ich den Fehler von Beginn an nicht gemacht: Schluß ist Schluß, und gut is.
Man kann nun aber viel schwerwiegendere Spiel-Fehler machen. Daß dieses beliebte "Ballwurfmaschinenspiel" kein Spiel ist, sondern ein vorsätzlicher Angriff auf die psychische Gesundheit eines Hundes, wird sich allgemein rumgesprochen haben. Es gibt allerdings noch rassespezifische Fehler, die besser nicht gemacht werden sollten. Terrier reagieren auf Bewegungsreize indem sie hinterhersausen, reinbeißen und ungern wieder hergeben. Ballwerfen oder Zerrspiele können bei Terriern große Probleme machen, besonders wenn kleine Kinder mit von der Partie sind. Hütehunde reagieren auf Bewegungsreize mit fixieren, anschleichen (das Border Collie Syndrom). Aus so einem Hund kann in kürzester Zeit ein Verhaltenskrüppel gemacht werden, für den die Welt ausschließlich aus seinem Bällchen besteht. Retriever sind zum apportieren und tragen (der Beute) gezüchtet. Wenn ich keinen Hund möchte, der ohne sein Stöckchen in der sabbernden Schnauze keinen Schritt mehr macht, dann sollte ich mir vorher gut überlegen, wie ich mit ihm spiele.
Spielen ist eine zweckfreie Angelegenheit, die allen Beteiligten gleichermaßen Spaß macht, nichts Stereotypisches, nichts Verblödendes, auch nichts um seine Ruhe zu haben oder um von Nachbars Fiffi abzulenken.



(Du bist ein unverbesserlicher Oberlehrer, sagt meine Frau immer, und wird recht haben. Was soll ich machen? Hier liege ich und kann nicht anders ...)



Der Syker Wald am Morgen, schöne Stimmung.


Jugend- und Pubertätsphase ab ca. dem 5. Lebensmonat.
Die folgenden Monate sind eine Zeit des hormonellen Umbruchs und Wandels. Mit 6 Monaten ist die grundlegende soziale Einordnung des Hundes in seine Menschenfamilie beendet. Die Bereitschaft des Hundes zur gemeinsamen Zusammenarbeit bzw. Unterordnung nimmt in dieser Phase jedoch trotzdem entwicklungsbedingt deutlich ab.
Insgesamt sind die Hunde flegelhafter, reizbarer und testen vermehrt und ausdauernd (!) Grenzen bei ihren vier- und zweibeinigen Kollegen. Dies hat einen biologisch sinnvollen Hintergrund. Erst das ausdauernde Hinterfragen von Grenzen und Regeln ermöglicht dem Hund, Stabilität innerhalb von Rangbeziehungen zu erfahren. Nur wenn diese geklärt bleiben, fühlt sich der Hund sicher und kann Konflikte später entspannt dem Menschen überlassen. War die Erziehung also bislang erfolgreich und wird auch konsequent weiter geführt, kann man auf dem bisher Erlernten aufbauen. Hat man die Erziehung bis dato vernachlässigt, wachsen sich „problematische Verhaltensweisen“ jetzt sehr schnell und nachhaltig zu ernsten Problemen aus, entweder unmittelbar oder spätestens beim heranwachsenden Hund mit etwa 15 bis 18 Monaten. Meinungsverschiedenheiten kommen auch unter Freunden vor. Der Mensch tut gut daran, sich ein Beispiel an Hunden zu nehmen und Konflikte sofort zu lösen. Die Erwartungshaltung, Hunde würden sich aus Liebe und Dankbarkeit unseren Wünschen entsprechend verhalten, kann nur in Enttäuschung enden. Sie ist weder tiergerecht noch fair dem Hund gegenüber.

(Auszug aus www.hundewissen-bremen.de)




Impressionen an der Hamme.


Cleo ganz jugendlich mit eingesaugter Lippe.

An den heißen Tagen verlagern wir die längeren Gänge in die frühen und späteren Stunden des Tages. Cleo ist kein Freund hoher Temperaturen. Dafür ist sie ziemlich lang und wiegt 22,5 kg ...




Rechts neben unserem Wohnhaus zwischen Hauswand und Gehweg ist ein Rasenstück. Dieses Stück wird von den Hunden der Gegend frequentiert, sie pinkeln hin. Merle macht das auch. Nur manchmal will sie partout nicht auf den Rasen gehn, um´s Verrecken nicht. Als wir uns fragten, warum sie das wohl tut, fiel mir eine Episode aus meiner Kindheit ein. Ich verbrachte damals viel Zeit bei meinen Großeltern auf dem Land. Meistens war ich mit den beiden Nachbars-Brüdern unterwegs. Dann gab´s noch Werner. Werner war ein dicklicher Junge in unserem Alter, um die zwölf. Werner war kein schlechter Typ, wurde aber aus irgendwelchen Gründen nicht gemocht. Eines Tages schnappte sich einer der Brüder ein Stöckchen und zog eine Linie über unseren Sandweg (Werner wohnte drei Sandwege weiter). Dann schrieb er in den Sand: "Werner, wennste hier rüber gehst, dann kriegst was auf die Fresse!". 
Vielleicht pinkelt ja eine fiese Rottweilerhündin auf den Rasen und Cleo liest daraus etwas Ähnliches wie Werner damals ...



Das Traumpfade-Logo. Die Touren sind optimal ausgeschildert.

So, wir sind zurück. Cleos erster Urlaub: Eifel, Vordereifel, Traumpfade, wandern bis der Arzt kommt ... 
In sechs Tagen sind wir ca. 26 Stunden und knappe 80 km durch die Eifel gewackelt, bergauf, bergab, durch Wälder, über Felder.
Wir steigerten uns. Die längste Tour ging (inklusive einer kurzen Mittagspause) über sechs Stunden, der Förstersteig (klick).
Für die Jahreszeit sehr ungewöhnlich waren die Temperaturen. Die ersten vier Tage brachten über 30 Grad! Wir standen mit den Hühnern auf um die "Kühle" des Morgens zu nutzen und wählten waldreiche Touren. Cleo lernte schnell mit ihren Kräften zu haushalten, war "trittsicher" und hatte viel Freude, wir übrigens auch. 







Die Faltbox war Ruhe- und Schlafplatz.





Das Panoramafenster der Fewo, traumhaft!




Der Ausdruck "Idyll" bezeichnet heute harmonisch verklärtes ländliches Leben. Man meint damit meist ein Bild oder einen Zustand, die auf den Betrachter beschaulich und friedlich wirken.
(Quelle Wikipedia)




Abendlicher Blick aus dem Fenster, keine Zivilisationsgeräusche, Stille - nur Cleo schnarcht ein wenig ...

Was nicht unerwähnt bleiben soll ist Cleos "Coolness." Schon während wir unsere Urlaubssachen zusammensuchten, die Taschen packten und recht aktiv durch die Wohnung liefen, blieb Cleo ruhig und gelassen. Hunde spüren natürlich, daß irgendetwas Ungewohntes vor sich geht und viele sind etwas nervös (bei unseren früheren Hunden war das so, obwohl alle "urlaubsfest" waren). Dann die vierstündige Fahrt, das Ankommen in der "Fremde", diesmal wird geschäftig ausgeladen, eine andere Wohnung ist da, eine völlig neue Umgebung, alles ist anders. Cleo blieb gelassen, orientierte sich, schnüffelte alles ab und nahm die Eifel als selbstverständlich hin. Der neue Tagesablauf, dann die Abreise, die Heimfahrt - alles kein Ding für unseren Hund. Wir sind stolz auf sie, oh ja!





Bremen ist laut, zumindest in der Stadt, im Umland issis ruhig, wir müssen umziehen ... Die ersten Gänge sind gemacht, die schönen Erinnerungen langsam ausschleichen lassen. Die Eifel hat schon was! 
Auf jeden Fall ist hier Herbst. Immer noch recht lau, aber doch September, und das ist gut so. Beim Telefonat mit dem Züchter kam von Rolf die Frage: "Hat sie abgenommen?". Hatten wir uns nicht weiter überlegt, daß auch ein Hund beim intensiven Wandern mehr Kalorien verbraucht als auf´m Sofa daheim. Nein, Cleo hat nicht abgenommen, wir haben wohl intuitiv angemessen gefüttert.



Viel Himmel ...

Der begnadete Dokumentarfilmer aus Bremen war wieder auf der Pirsch ...


Suchen, ernten und umrunden.



Das häufige Stehenbleiben und "Rückversichern" macht Cleo aus freien Stücken, also ohne Ansprache. Im vorliegenden Fall mit Frauli als "Schlußlicht" tritt dieses Verhalten in verschärfter Form auf, typisch Hüte- und Treiberhund. Ist man allein mit Hund unterwegs gebärdet sie sich schon unabhängiger ...


Wenn wir mal für kurze Zeit eine gewisse Distanz zu Cleo haben, d.h. wenn uns für Momente bewußt wird, daß wir eben keine Hunde sind, hahaha, dann fällt uns auf wie eng wir mit ihr (und sie mit uns) zusammen leben, besser: zusammenleben. Kein noch so talentierter Psychologe (und die sind äußerst selten) wird auch nach der hundertsten Sitzung so dicht an mich herankommen wie es mein Hund längst ist. Cleo weiß alles über uns, ihr kann man nichts vormachen …
Ich möchte hier mit meinen Ausführungen abbrechen um von meinen Mitmenschen nicht des Irrsinns verdächtigt zu werden.
 Und: Nein, wir vermenschlichen nicht! Menschen sind fragwürdige Geschöpfe, Hunde nicht. Wir wollen Cleo als Hund. Unser Verhältnis zu ihr ist von sentimentaler Natur, sie ist ein inneres Organ für uns, eine der ganz dicken Säulen der Existenz. Das ist so, und das ist auch gut so! Natürlich wissen wir, daß Hunde sich nicht wohl fühlen wenn sie demokratisch behandelt werden, hierarchielos auf Augenhöhe zum Menschen stehn oder antiautoritär erzogen am Rande des Abgrunds laufen müssen. Natürlich wissen wir das. Der Jäger mit seinem austauschbaren Jagdgehilfen, auch der überengagierte Hundesportler mit seinem Pokalbringer, und eine gewisse Kategorie von Züchtern gehört auch hierher, ja, diese Leute haben´s vergleichsweise leicht, da ist der Hund noch Haustier. Unsere Hund waren und sind keine Haustiere, nö, ganich. Wir machen uns die Sache etwas schwerer, eine Gratwanderung, zugegeben. Allerdings sind wir mit all unseren Hunden sauber über diesen Grat gewandert, und das macht uns sehr glücklich.



Heute mal wieder Gericht 32 spendiert: Seelachs auf Pü mit grünen Bohnen. Da freut sich der Schweizer Hofhund ...



Vormittags durch´s Hagener Königsmoor spaziert, klein aber fein issis. 


Anschließend schnell mit der Fähre bei Farge über die Weser und ab in Richtung Zucchini-Nudeln mit ordentlich Reibekäse!


Cleo hat eine Unart entwickelt: Sie geht auf Wasserwildjagd. Angefangen hat´s am Unisee, da hat sie mit schelmischer Freude die dösenden Enten von den Anglerstegen ins Wasser gescheucht. Dann auf dem langen Weg hinterm Tierheim durch ausgedehnte Weiden und Wiesen waren die Enten an den beschilften Ufern der Gräben ihre Scheuchopfer. Man versteht nur zu gut, daß ein Hund daran so seinen Spaß hat, klar. Trotzdem verboten wir halbherzig. Halbherzigkeit im Umgang mit Hunden ist nicht gut, eher schlecht. Die Quittung bekamen wir jetzt: Das Entenscheuchen ist auf dem Weg zur Profession zu werden. Also Schluß mit der Halbherzigkeit, jetzt wird ernsthaft korrigiert! Da man unerwünschtes Verhalten nur in der Situation zielorientiert korrigieren kann, in der es auftritt (logo, wann sonst?), verlaufen gewisse Gassigänge (wie heute der durch´s Moor) nun nicht mehr in vollem Umfang harmonisch und entspannend, denn man muss schon konzentriert auf den Hund sein um das blitzschnelle Abdriften an die Ufer der Gräben augenblicklich unterbinden zu können. Wir schaffen das! (Brüll)
Das Scheuchen von Amseln, Krähen oder Tauben haben wir gut in den Griff gekriegt. Auch Begegnungen mit Katzen (besonders mit denen aus der näheren Gegend) verlaufen recht unproblematisch. Die schaut Cleo sich an wie wir die Löwen im Zoo und gut is. Dazu eine kleine Szene von vorgestern. Cleos Geschirr war beim Baden im Hasportsee naß geworden, sie kam für die Heimfahrt "nackt" ins Auto. Da dann zwischen geparktem Nissan und dem Hauseingang keine 15 Meter lagen verzichteten wir auf die sonst übliche Sicherheitsmaßnahme und ließen sie unangeleint. Unverhofft kommt oft - vor der Haustür kauerte Nachbars Katze, sah Cleo und kratzte die Kurve, sie lief über Gehweg und Straße (Nebenstraße, aber trotzdem). Cleo folgte der Katze reflexmäßig sozusagen. Dann kam ein "Hey!!!" aus meiner Kehle, 110 db, startendes Flugzeug, und Cleo brach ab und kehrte um, alles eine Sache von drei Sekunden. Was lehrt uns das? Auch Restrisiken nicht unterschätzen, kann alles dumm kommen. Cleo wird zukünftig selbst kurze Wege in Straßennähe nicht unangeleint gehn.


Frauli hat wieder Brot gebacken - ein Wahnsinn!


Schon wieder sooo lange her, die Eifel ...


Nein, kein Selfie. Ganz einfach mit Selbstauslöser, geht auch.




"Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. 
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, 
und auf den Fluren laß die Winde los". 

(Rilke, aus Herbsttag)










Montag, 1. August 2016

August, tatsächlich, schon August ...




Ich hatte in der 8. Klasse einen Sportlehrer mit dem Leitsatz: "Ich schätze mich selbst auf 3 ein. Wer bei mir ´ne 2 haben will muss besser sein als ich".
Ich vermute, Hunde denken auch so. "Wer will, dass ich ihm folge, muss besser sein als ich". Vor einiger Zeit hab ich einen Rhodesian Ridgeback kennengelernt. Einen Rüden. Das Bild eines großen Rüden wie er würdevoller nicht sein kann. Friedlich, überlegen, charakterstark. Am anderen Ende der Leine hing ein kraftloses Huschel, aber das darf man nicht sagen, dann gibt´s Krach mit Alice Schwarzer. Also - am anderen Ende hing eine recht zierliche Frau. Mit dem Rüden mehr als überfordert, der machte einfach sein Ding, wie der junge Helmut Schmidt. Natürlich war die Frau mit ihrem Hund in einer Hundeschule. In mehreren, sie wechselte die monatlich. Dann sah ich die beiden längere Zeit nicht mehr. Als ich sie wiedersah schlich der Rüde mit gesenktem Kopf neben ihr her. "Was ist denn mit Ihrem Hund passiert?", "Ach, der ist kastriert worden. Meine Trainerin hat mir dazu geraten". Die Geschichte ist wahr, nicht erfunden. Da ich im Park links der Weser (anner Ochtum) seit dem letzten Jahr nicht mehr gehe (ein therapiebedürftiger Kontaktbeamter der Polizei (klick) hatte begonnen dort seine frühkindliche Angst vor Hunden derart zu kompensieren, indem er mehrmals täglich mit dem Rad den Park abfuhr und Strafzettel bis zu 60 Euro an Halter unangeleinter Hunde verteilte. Und unsere Hunde sind meistens unangeleint), da ich also dort nicht mehr gehe bleibt mir der Anblick des zerstörten Ridgebacks erspart.

Wie "bedeutend" der Satz meines Sportlehrers war ist mir in den ersten Monaten mit Cleo bewußt geworden. Wenn man nur alle 12 bis 14 Jahre einen neuen Welpen erziehen muss (darf!), dann ist man anfangs schon aus der Übung, etwas unsicher, ein wenig verblüfft über den Willen eines kleines Hundes, und so muss man sich neu orientieren und an sich arbeiten. Jetzt sind wir auf dem Weg "besser" zu sein als Cleo. Sie spürt das und dankt es uns ...



Tierfilme kuckt sie gern

Ich lese eben auf Rolfs HP unter Aktuelles (klick)wie liebevoll er Cleos Temperamentsausbrüche auf der Ausstellung bei der Präsentation umschreibt. Ich möchte dazu kurz anmerken:
Wenn Cleo in den Ring geht, dann rauscht das Meer!! Bei den anderen tropft der Wasserhahn ...



Hey, raus aus´m Bild ...

Heute kurz nach Bremerhaven, auf´n Fischbrötchen.



An Hans Albers gedacht: "Mein Name ist Kröger, Hannes Kröger aus Hamburg, ich bin `n Wrack ..."



Das "Schaufenster Bremerhaven" (klick) , ungeheuerlich leckere Sachen!!



Auf dem Rückweg durch´s Werderland gegangen, gutes Stündchen.



 Viereinhalb Minuten Meditation beim Zuschau´n ...

Man hört ja häufig (auch gerade von Tierärzten), dass Trockenfutter gut für die Zähne ist. Angeblich schleifen die "Kekse" den Zahnstein runter. Aha, denk ich dann immer, so so.
Wenn ich wirklich trocken fütterte, also ohne etwas Flüssigkeit als Zugabe, dann möchte ich nicht Speiseröhre sein. Ein ganzes Hundeleben harte trockene Brösel mehrmals täglich durch den Schlund geschleust - das kann nicht gesund sein.Wenn ich angefeuchtet verfüttere (wie wir das tun), dann kaut der Hund nicht, zumindest nicht jeden Bissen 42 mal (für jeden Zahn einmal). Wie im Filmchen zu sehen wird eher "inhalliert".
Wenn ich nun noch einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfe, dann werde ich auf das Wort "Rübenschnitzel" stoßen, fast immer. Rübenschnitzel sind Zuckerrübenschnipsel und damit ... genau: Zucker! Wer würde seine kleinen Kinder zur Kariesprophylaxe mit Cola gurgeln lassen???
Noch ein Gedanke zum Zähneputzen bei Hunden. Ich putze mir mindestens zweimal täglich recht gründlich meine Zähne. Wenn ich dann nach sechs Monaten zur obligatorischen Kontrolle zum Zahnarzt gehe, dann wird als erstes einmal der Zahnstein entfernt.
 Fazit: Ich halte das putzen von Hundezähne für spinnert. 
Allerdings haben wir bei unseren Hunden (und werden das bei Cleo auch tun) mit einem speziellen Instrument (kostet nicht viel), der nötigen Ruhe und etwas Übung bei Bedarf den Belag (Zahnstein)  an den Fangzähnen abgekratzt. Natürlich wird dabei weder das Zahnfleisch noch der Zahnschmelz in Mitleidenschaft gezogen - es geht ganz passabel auch ohne Studium.
Eine vernünftige Ernährung ist wohl der sinnigste Garant für gute Zähne. Abwechselnd zum Trocken- oder auch Dosenfutter zwei, drei mal die Woche Frischfleisch, nach jeder Mahlzeit eine Kaustange (wir nehmen die 8 - 12 mm Rollen aus Rinderhaut), auch mal was größeres zum Knabbern oder `ne Möhre, Stück Apfel oder Kohlrabi etc. (keine Paprikaschoten, die wirken toxisch bei Hunden). Auch beim Barfen sollte auf Kauartikel nicht verzichtet werden. Knochen füttern wir nicht. Wenn Knochen verfüttert werden, sollten noch Fleischreste am Knochen vorhanden sein. Der Magen braucht ein paar Blut-Moleküle um die Magensaftproduktion anzukurbeln, sonst droht die gefürchtete Verstopfung. 



Wir war´n Pflaumen pflücken, satte 6 kg. Bio, Demeter. Altes Land, Jork, Herzapfelhof.


Frauli ganz impressionistisch heute ...


Herrli riskiert für ´ne Handvoll Steinobst nicht nur den Kopf - auch noch den Kragen! 


Die Grundlage für´s Drumrum-Spiel ist gelegt. Jetzt wird an der Entfernung und der Größe des zu umrundenden Objekts gearbeitet, macht allen Spaß!


Unsere drei Gangarten:


Der Freilauf. Überwiegende Gangart.


Die Leine ist auf  ca. 220 cm eingehakt. Cleo kann auch etwas pendeln, darf nur nicht dauerhaft ziehen.


Die Leine ist auf ca. 120 cm verkürzt. Kein Kommando "Fuß". Cleo erkennt die Situation beim Verkürzen der Leine, gestartet wird mit "Bei mir". Sie muß nicht wie ein Dressurpferd auf Koks mit permanentem Blickkontakt neben mir herstöckeln. Kurz vor dem Knie oder kurz dahinter ist egal, Hund und Leine sollen entspannt sein, mehr nicht.
Für das so beliebte "Fuß-Szenario" unter zentimetergenauer Höchstspannung konnten wir noch keine Verwendung entdecken.
Die in den Filmchen gesehenen Aktionen sind nicht mit dem Leckerlibeutel auf neustem pädagogischem Niveau einstudiert, nö, es sind schlichte Alltagsabkommen zwischen Hund und Mensch. Natürlich feilen wir noch am Grad der Zuverlässigkeit. 


Gestern abend hat Cleo auf dem letzten Gang mal unter ein geparktes Auto geschaut, ganz kurz nur, ich hab´s gar nicht weiter wahrgenommen. Und dann isse wie vom Blitz getroffen aufjaulend weggesprungen. Was war passiert?  Unter dem Auto saß eine Katze und hat meiner "Mausi" kurzerhand eine gewischt, ZACK!
Cleo ist dann auch gleich wieder nach vorn, denn "Freiheit heißt keine Angst haben vor nix und niemand". Wir sind nach der gemachten Erfahrung friedlich weiter, und oben hat Frauli  Nase und Umgebung nach einem Kratzer untersucht - keinen gefunden, das Jaulen resultierte eher aus dem Schreck am Abend..

Vorhin im Syker Wald mussten wir konstatieren (als Tatsache bemerken, sozusagen, hahaha), dass Cleo pubertiert - sie hat zweimal das STOPP-Kommando "überhört" und zwei Spaziergängern ihre Zuneigung durch hinrasen und anspringen bewiesen. Von Cleos Charme beeindruckt gab´s kein böses Wort.
Da ist wohl Handlungsbedarf, wir scharren schon mit den Erziehungsvertiefungshufen.

"War einmal ein Revoluzzer,
im Zivilstand Lampenputzer,
ging im Revoluzzerschritt
mit den Revoluzzern mit.
Und er schrie: "Ich revolüzze!",
und die Revoluzzermütze 
schob er auf das linke Ohr.
Kam sich höchst gefährlich vor."

(Erich Mühsam)



Urlaubsgruß von Schwester Cassy 
(Foto Fam. Sommer)

Heute Post von der Universität Zürich gekriegt: Befund der Untersuchung auf ektopischen Ureter. "Cleo ut de Entlebucher Kinnerstuuv" wird mit B eingestuft. Und das ist wunderbar, keine klinischen Symptome!

Die Läufigkeit ist vorüber, das Gesäuge jetzt leicht angeschwollen, keine sonstigen Befindlichkeitsstörungen.



Das ist "Gurke", mein zweiter Hund, Schnauzerhündin, lange her. Untypischerweise entwickelte Gurke in ihrer Jugend große Lust am "Wildern", mal wurden Vögel aufgescheucht, dann die Mäusepopulation ziemlich reduziert, ´ne Bisamratte war auch mal nicht wiederzubeleben. Ich fand das nicht schön, erkannte aber den Ernst der Lage nicht wirklich. Bis sie auf einem unserer Gänge durch die Borgfelder Wiesen auf ein Reh stieß, das offensichtlich von uns überrascht worden war und mit Vollgas das Weite suchte. Gurke übersprang in Sekunden sechs der sieben Jagdsequenzen und hetzte hinterm Schalenwild her, mit wildem Jagdgejaule. Sie wurde kleiner und kleiner und dann verschluckte sie der Horizont. Ich stand da, noch hilfloser als am Tag meiner Einschulung, und wollte es nicht glauben: Gurke war weg! Nach bestimmt einer guten halben Stunde tauchte ganz hinten ein grauer Punkt auf. Der Punkt kam auf mich zu: Sie war wieder da! Ich fuhr dann gleich durch zum Tierarzt, denn sie hatte sich vermutlich am Stacheldraht an einer Schenkelinnenseite eine klaffende Wunde zugezogen, die genäht werden musste. Nun war mir der Ernst der Lage bewußt. Ich arbeitete an der Unterordnung, am Rückruf - was man in seiner Verzweiflung so tut. Ein Hund, der sein weiteres Leben an der Schleppleine fristet kam nicht in Betracht, für mich nicht.
Es ging dann längere Zeit auch gut, keine größeren Katastrophen in Wald und Feld. Aber ich war auch wachsam und konzentriert. Nach ausgiebiger Lektüre kannte ich jetzt die Jagdsequenzen: Orientieren, fixieren, anpirschen, hetzen, packen, töten, fressen. Die Chance einer Einflußnahme hat man eigentlich nur während der ersten beiden Sequenzen - dann nimmt die Sache ihren Lauf ...
Man darf nicht vergessen, daß hier hunderttausende Jahre Evolution wirken. Der Hund ist ein Beutegreifer, ein Hetzjäger, dafür kann er nichts, so ist er, so muss er sein. Ein hetzender Hund ist randvoll mit Dopamin, mit Glückshormonen. Den dann zurückpfeifen zu wollen wäre so unsinnig wie mit einem volltrunkenen Alkoholiker über die Nachteile von Suchterkrankungen zu diskutieren.

Wir haben Gurke "hingekriegt" (zweimal entgleiste sie noch), aber sie führte ein Leben in "Freiheit". Wir wanderten durch die Dolomiten, durch die Eifel, durch die Landschaft - aber es war schon Arbeit und brauchte seine Zeit um das Restrisiko vertretbar klein zu bekommen. Die angebotenen Wunder-Tipps gegen unerwünschtes Jagdverhalten in Büchern oder Schulungskursen sind das Geld selten wert. Am besten fährt man, so denke ich, von Beginn an auf einige "Umgangsformen" Wert zu legen, die da sind:

1. Eine vertrauensvolle, gut strukturierte Beziehung zum Hund,
3. Zuverlässiger Rückruf,
4. Gute Orientierung am Menschen,
5. Abbruchsignal einüben, das auch auf Distanz und unter Ablenkung funktioniert, 
6. Auslastung durch angemessene Beschäftigung und Spielen.


Frauli bei der Balkongartenarbeit zugekuckt, und gleich macht Herrli gefüllte überbackene Zucchini mit Nudeln und Sahnesauce.


So, heute Kontrollbesuch bei unserer Tierärztin. Sie ist von Cleo ernsthaft begeistert, die "Hübsche" verblüfft unter anderem dadurch, daß sie auf dem Behandlungstisch  "abchillt". Cleo liegt da, vollkommen entspannt und läßt sich ankucken und begrabbeln. Zähne sind wunderbar, Ohren sauber und keimfrei. Die Augen tränen ab und an noch (das Welpentränen), dann gibt´s Euphrasia Augentropfen, kein Antibiotikum. Zur günstigen Beeinflussung auftretender Gesäugeschwellungen gibt´s ab jetzt Homöopathisches auf Cleo zugeschnitten (Globulis). Seit ´ner Woche treten kleine Pickel auf, hauptsächlich über den Rücken verteilt, die schuppig abheilen, keinen Juckreiz verursachen. Unsere Annahme ist nun bestätigt worden: Durch das häufige schwimmen in "Naturgewässern" und der trotz gründlichen Abtrocknens verbleibenden Feuchte auf der Haut finden Bakterien einen idealen Nährboden. Cleos Immunsystem ist aktiv bei der Arbeit. Wir baden sie zweimal die Woche zur Unterstützung mit HexoCare Shampoo (klick). Nix Problematisches. Dann ham wir noch ´ne Wurmkur mitgenommen, bietet sich an nach der Läufigkeit. 

15.08. - Gewicht: 22 kg. 



Das schöne "Übliche" ...



und in vier Wochen sind wir hier: Eifel!


Wir ham uns heute schon mal für die Ausstellung in Hannover (klick) am 29. - 30.10.2016 angemeldet. Cleo wird dann in der Jugendklasse starten. Schaun wir mal ...

PLATINUM Adult Chicken (klick) bestellt, prompte Lieferung, keine Versandkosten. Das Futter macht einen überzeugenden Eindruck (und unsere Tierärztin füttert es ihren Greyhounds, na immerhin ...) 

Wir haben uns bei Cleo ja bewußt an dem Bibelzitat "Alles hat seine Zeit" orientiert (und das hat nix mit Religion zu tun, nö). 
Was heißt das? Wir haben das formale Lernen (heutzutage sind diese psychologischen oder pädagogischen Begriffe ganz selbstverständlich, naja ...) im ersten halben Jahr vernachlässigt, stattdessen dem sozialen Lernen das Feld überlassen. Und unsere Rechnung scheint aufgegangen zu sein.
Soziales Lernen meint Erziehung, also alles was auf der sozialen Ebene abläuft. Einführen in die Menschenwelt, Kooperationsfreude, Vertrauen, Verständnis, Regeln, Freiheiten, das Miteinander. 
Formales Lernen ist Dressur, Sitz Platz Fuß, Salto vorwärts, Salto rückwärts ...
Uns war nicht wichtig dem Welpen mit dem Leckerli vor der Nase das Fußgehen beizubringen, Kommandobefolgen einzuüben oder beim vier Monate alten Hündchen Disziplin an kurzer Leine einzufordern. Allgemeines Hundeschulgehabe nein Danke. Wir legten Grundlagen, ließen die Welt entdecken und meistens Fünfe gerade sein. Mit der gewachsenen Konzentrationsfähigkeit ab dem sechsten Lebensmonat macht die Leinenführigkeit wenig Probleme, Abbruchsignale greifen immer öfter, das ganze Miteinander gewinnt an Selbstverständlichkeit, die Kommunikation funktioniert immer besser. Es hat eben alles seine Zeit.




Heute einen Drei-Stunden-Gang durch den Hasbruch (klick) gemacht. Sehr abwechslungsreicher, romantischer Wald.





Die Bank gewinnt immer ...


Den Nachmittag hat Cleo für ihren Schönheitsschlaf genutzt.







Cleos Taille

Wir haben uns zwei der wunderbaren Torka-Hundehandtücher von Sabro bestellt. Das erste hat über 15 Jahre gehalten. Dieses Tuch schlägt jedes andere Handtuch auf allen Ebenen um Längen.
Hier gibt´s das Teil (klick).




Wir sind in der Emmi-Gurke-Zeit viel mit dem Rad gefahren. Und da das erst in freier Landschaft richtig Spaß macht, hatten wir den Fiat Panda zum Fahrrad-Mobil ausgebaut, d.h. einen Dachgepäckträger mit zwei Drahteseln drauf, und raus aus der Stadt. Dann die Räder runter und ab ging´s. Aus Bequemlichkeitsgründen ließen wir die Räder ständig (angeschlossen) auf dem Panda. Gut. 
Nun waren wir eines Tages mit dem Mobil in der City unterwegs und wollten ins Parkhaus. Ins Gespräch vertieft rauschte ich also ins Parkhaus und dann vernahmen wir ein vorher nie gehörtes fürchterliches Geräusch. Eine Sekunde später sah ich im Rückspiegel unseren "halben Hausstand" (die beiden Räder nebst Gepäckträger) hinter uns vom Dach plumsen. Die Durchfahrtshöhe von Parkhäusern ist eher gering, man weiß das, klar ...



Mit Merle (unser letzter Entlebucher) sind wir nicht mehr mit dem Rad unterwegs gewesen. Sie konnte am Rad laufen, aber es machte weder ihr noch uns Freude. Wir hatten uns auf lange Spaziergänge eingeschossen, weil man dem Hund irgendwie näher ist als auf dem "Landschaftslaufband". Mit Cleo issis so geblieben: Stundenlang gemeinsam durch die Welt tapsen, über Felder, durch´n Wald, an Flüssen lang, auf  Berge steigen (bisher waren es nur Hügel, aber in drei Wochen ist die Eifel fällig, große Vorfreude!) - das ist unser Ding, und irgendwann machen wir den Jakobsweg (klick), mal sehn.



Hoch "Gerd" bleibt wetterbestimmend und sorgt für ruhiges, sonniges Sommerwetter. Dazu wird es in Bremen bis 33 Grad warm. Kein Entlebucherwetter, vermutlich freut Cleo sich schon auf einen knackigen Winter!



Cleo hat sich angewöhnt des nachts zwischen drei und fünf Uhr aus der offenen Schlafkiste über Frauli hinweg ins Bett zu springen um dort den obligatorischen Freudentanz aufzuführen. Das geht natürlich nicht, Menschen brauchen Schlaf. Nun ist das Abgewöhnen nicht ganz einfach, weil man nicht unmittelbar im Ansatz korrigieren kann (man schläft ja). 
Ausserdem ist Cleo ein charakterstarker, unerzogener Hund, der sowieso macht was er will ... BRÜLL !!! (klick) Sie nächtigt also im Käfig im Wohnzimmer. Das macht ihr ganix, sie ist gern im Käfig. Wenn nur Herrli und Frauli nicht so sentimental wären ... Wir werden eine Lösung finden, aber dafür issis heute zu warm, eindeutig zu warm!



Schwimmt da nicht ein Entlebucher?

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten (oder doch?). Jedenfalls kommen wir bei Hundebegegnungen, beide angeleint,  sehr gut voran! Selbst bei Kläffern oder bei Artgenossen mit Leinenaggression bleibt Cleo ruhig, fast abgeklärt. Wir bleiben dann stehen, kucken uns den Tobenden an, ich sage: "Therapiebedürftig", Cleo nickt zustimmend, weiter geht´s.
Auch im Freilauf kann ich sie bei Bedarf bei mir halten, oder zwischen meinen Beinen "einklemmen". Wenn sie bedrängt wird, gebe ich sie natürlich frei (das Notwehrrecht gilt auch für Hunde). Bisher hatten wir noch keine konfrontative Situation, Cleos Sozialverhalten ist klasse (und den Rest regeln wir, logo). 
Allerdings ist man des öfteren schon verblüfft bis ärgerlich über die Unfähigkeit und Blödheit anderer Hundehalter - aber das gehört wohl zum richtigen Leben dazu.
Auch ist Cleos Begrüßerfreude Menschen gegenüber kontrollierter und weniger heftig geworden. Sie hat ja jetzt ein "Kampfgewicht" erreicht, das im wahrsten Sinne umwerfend sein kann. Das freudentanzartige Begrüßungsritual zwischen Cleo und uns gestalten wir nun auch etwas neutraler. Bei Begegnungen ihr bekannter Leute, z.B. den Nachbarn im Treppenhaus, hilft oft nur der Griff ins Geschirr - da arbeiten wir noch dran!



Vorteil der Affenhitze: Die Tomaten werden rot!



Zurück aus Fischerhude, netter Gang, jetzt wieder abschlaffen, was kommt im Fernsehn - "Drei Männer im Schnee" (klick) wär gut ...



 Sonntagmorgen ziemlich früh in Worpswede auf´m Weyerberg gewesen, Nelly getroffen, ein Flat Coated Retriever.


Cleo vor dem Niedersachsenstein. Die Ohrenhaltung ist dem expressionistischen Werk angepasst.


"Die Zwei"



Sportlich, sportlich ...



Hier mal der Link zu einem wirklich lesenswerten Artikel, man sollte sich die Zeit nehmen ihn zu lesen!!

Falscher Hase (klick)


Und hier gleich noch was:

Kommunikationsspiele (klick)


Ich muss gestehen, daß mir in unregelmäßigen Abständen beim Stöbern in meinen "Ordnern für Hundesachen" Artikel wie diese auf den Desktop springen und ich beim erneuten Lesen nach Monaten oder Jahren wieder einen mittleren Aha-Effekt habe. Sinnvolle Anregungen sind selten und wichtig. Die Autoren, deren Namen bzw. Weltbilder sind unerheblich. Es geht nicht um Gurus oder Ideologisches, es geht um mich und meinen Hund ...